Strassenpreise - Farblaser-Preise im freien Fall

Strassenpreise - Farblaser-Preise im freien Fall

16. April 2004 - Die Farblaser-Preise geraten je länger je mehr unter Druck und machen den Gebrauch dieser Printer immer attraktiver. Die Geräte wissen aber qualitativ nicht immer zu überzeugen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2004/08

Letzten Herbst gab es in der Schweiz erstmals Sonderangebote für Farblaserdrucker, welche die magische Grenze von 1000 Franken unterschritten hatten. So war beispielsweise ein Modell von Minolta QMS bei diversen Elektronikmärkten für 999 Franken erhältlich. Seitdem sind die Preise der Geräte in der InfoWeek-Auswahl stetig gefallen: Kostete ein Modell mit einer Auflösung von 600 dpi und einer Arbeitsgeschwindigkeit von 16 Seiten pro Minute in Schwarzweiss sowie vier Seiten in Farbe im Oktober 2003 noch rund 1350 Franken, sind die Preise nun bei niedrigen 850 Franken angelangt.



Damit beginnt ein ähnlicher Preiszerfall, wie dies bereits bei den Monochromlasern für den Heimgebrauch geschehen ist. Innerhalb der letzten Jahre sind die Preise massiv getaucht und haben sich bei unter 300 Franken eingependelt.



Somit wird der Farbdruck von grösseren Volumina vor allem für kleine Unternehmen und den Hausgebrauch immer attraktiver. Während Tintenstrahldrucker zwar günstig in der Anschaffung sind und optisch überzeugende Ergebnisse liefern, steigen die Betriebskosten mit einer ansteigenden Auflage rasant an. Vor allem Fotopatronen gehen ins Geld. Die Farblaserdrucker eignen sich dagegen besonders dank der verhältnismässig günstigen Betriebskosten und der hohen Seitenleistung für den Ausdruck von Texten mit bunten Elementen.



Allerdings ist die Qualität der günstigen Seitenspucker noch nicht immer überzeugend, was ein Test der deutschen Zeitschrift "PC Professionell" zeigt. Das Magazin hat in der Ausgabe 03/04 10 Farblaser unter die Lupe genommen, von denen nur einer die Testnote "gut" und 9 die Testnote "befriedigend" erhalten haben. Am meisten wurde dabei die mässige Druckqualität bemängelt. Entsprechend wird man, vor allem für Fotos und ganzseitige Illustrationen, wieder auf den Tintenstrahler - trotz den höheren Druckkosten - zurückgreifen müssen.

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