Strassenpreise - Monitore, Beamer & Bilderfassung: Beamer erobern das Wohnzimmer

Zu Weihnachten stehen flache Bildschirme, Home Cinema und Beamer hoch im Kurs. Entsprechend unterbieten sich die Hersteller mit noch tieferen Preisen und attraktiven Bundles.

Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2003/22

     

Die Besucherbefragungen an der Internationalen Funkausstellung IFA im November zeigten schon damals etwas ganz deutlich: Home Cinema Sets, flache Fernseher auf LCD- sowie auf Plasma-Basis und Beamer stehen bei der anvisierten Kundschaft ganz hoch im Kurs.



Die Breamerpreise sind vor allem im Low-End-Segment stark ins Rutschen gekommen. Dies, weil eine grosse Anzahl neuer Hersteller mit Beamern zu Kampfpreisen auf den Markt drängt. So hat unter anderen etwa Dell einen Projektor fürs digitale Zuhause für unter 2000 Franken im Angebot.




Hinzu kommt, dass die Hersteller die ohnehin schon grosse Nachfrage in der Adventszeit anscheinend noch weiter anheizen wollen und darum auch spezielle Bundles anbieten. So kriegt, wer im Dezember einen Epson EMP-52 kauft, zusätzlich eine X-Box von Microsoft inklusive einem Spiel.



Etwas verwunderlich ist, dass trotz der angekündigten Knappheit von LCDs die Preise der TFTs weiter stagnieren, respektive leicht fallen. Anders dagegen die Monitore mit Röhre: Nach einem kurzen Einbruch ist ein 21 Zoll grosser CRT wieder für etwa 1600 Franken zu haben und kostet somit wieder knapp doppelt so viel wie ein TFT mit 19 Zoll, der eine etwa gleich grosse Auflösung bietet. Die nach wie vor schwache Nachfrage an CRTs hat auch dazu geführt, dass sich beispielsweise Philips mindestens mental von ihrem CRT-Geschäft verabschiedet und die komplette Sparte abgeschrieben hat. Dem Werk im deutschen Aachen, das zusammen mit LG Electronics betrieben wurde, droht das Aus.




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