Web-Service-Kommunikation sichergestellt


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2003/14

     

Die Web Services Interoperability Organization, besser bekannt unter dem Kürzel WS-I hat Mitte August unter der Bezeichnung Basic Profiles erstmals Spezifikationen verabschiedet, die das reibungslose Zusammenspiel von Web-Services gewährleisten sollen.



Mit dem Schritt soll sichergestellt werden, dass die verschiedenen Hersteller bestehende Webdienst-Technologien wie das Simple Object Access Protocol (SOAP), die Web Service Description Language (WDSL), Universal Description, Discovery and Integration (UDDI) und XML Schema auf dieselbe Art und Weise implementieren.




Da bis anhin entsprechende Spezifikationsvorgaben fehlten, machten sich beim Zusammenspiel von Web-Services unterschiedlicher Provenienz immer wieder Probleme bemerkbar, insbesondere wenn es sich um die beiden Umgebungen .Net aus dem Hause Microsoft und der von Sun propagierten J2EE-Plattform drehte.



Künftig will die WS-I alle Hersteller, die sich an die Basic-Profiles-Vorgaben halten, mit einem neu geschaffenen Logo belohnen. Auf eine eigentliche Kompatibilitätsprüfung soll hingegen verzichtet werden. Herstellern von Web-Service-Software soll bis Mitte Oktober ausserdem eine Software für Konformitätstests zur Verfügung gestellt werden. Zum selben Zeitpunkt sollen der Community auch entsprechende Beispiel-Anwendungen vorgelegt werden.

(rd)


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