Slim Devices Squeezebox 2

Slim Devices Squeezebox 2

3. November 2005 - Unter den netzwerkfähigen Musikplayern zum Anschluss an die Hifi-Anlage verdient sich die Squeezebox einen Spitzenplatz.
Artikel erschienen in IT Magazine 2005/20

Erst mit einem Audio-Netzwerkadapter an der Hifi-Anlage macht die digitale Musikbibliothek so richtig Sinn. Slim Devices, gegründet zur Jahrtausendwende und zu Hause im Herzen des Silicon Valley, produziert mit der Squeezebox-Linie die derzeit angesagtesten netzwerkfähigen MP3-Player fürs digitale Heim. Wir haben das aktuelle Modell Squeezebox 2 getestet; noch im November soll die funktional identische, aber neu gestylte Squeezebox 3 auf den Markt kommen.


Installation fast ohne Tücken

Die Hardware ist wahlweise mit oder ohne integrierten WLAN-g-Funkadapter zu haben, arbeitet mit einem 24-Bit-DA-Wandler von Burr-Brown, glänzt mit Spitzendaten wie über 100 dB Rauschabstand und 0,002 Prozent Verzerrungen, unterstützt diverse Filetypen von MP3 über Ogg Vorbis bis zu FLAC und anderen Lossless-Formaten und bietet sowohl analoge Cinch- als auch optische und koaxiale Digitalausgänge. Die hohe Audio-Qualität zeigt sich nicht bloss auf dem Papier, auch im Hörtest klingt die Squeezebox hervorragend.
Zu einem kompletten Sqzueezebox-System gehört aber auch Software: Der zwingend benötigte SlimServer läuft unter Windows, Mac OS oder Linux. Mit einer simplen Netzwerk-Harddisk kann die Squeezebox nichts anfangen.
Auf einem Desktop-PC oder -Mac ist der Slimserver in ein paar Minuten problemlos installiert; unter der Server-Variante von Mac OS X läuft er allerdings nicht. Für Unix-Systeme steht ein RPM-File bereit – es ist jedoch für Red-Hat-Umgebungen gedacht; auf unserem Suse-9.3-Server mussten wir das Startup-Script anpassen, wozu das Online-Forum des Herstellers gute Hilfestellung bietet.
Auch die Verbindung zum PC via WLAN ist kinderleicht einzurichten – die Squeezebox unterstützt alle gängigen Sicherheitsprotokolle inklusive WPA2-AES und lässt sich wahlweise per DHCP oder manuell mit einer IP-Adresse belegen.

 
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