Content-Filtering in Basler Schulen

Content-Filtering in Basler Schulen

19. Februar 2001 - Für Überwachungszwecke setzen die allesamt ans Internet angeschlossenen baselstädtischen Schulen den Content-Proxy-Server I-Gear von Symantec ein.
Artikel erschienen in IT Magazine 2001/06

Schulen ans Internet!" Die Forderung, für den seit jeher in Sachen elektronische Kommunikation pionierhaften Stadtkanton Basel nachgerade selbstverständlich, führte in den letzten drei Jahren dazu, dass vom Gymnasium bis zur Primarschule nach und nach alle Basler Schulen mit dem nötigen Equipment und einer schnellen Anbindung ans Internet ausgerüstet wurden. Seit Sommer 2000 sind nun die Schulen von Basel umfassend ans Internet angeschlossen. Zuvor wurde der Computer, wie eine Erhebung von 1997 zeigte, im normalen Unterricht selten eingesetzt.



Schüler wie Lehrer sollen den nutzbringenden Umgang mit dem PC als Arbeitsinstrument für alle Fächer lernen. Der grosse Rat des Kantons Basel-Stadt genehmigte zu diesem Zweck im März 1998 einen Dreimillionenkredit zur Umsetzung des Projekts NIKT@BAS; das Kürzel steht für "Neue Informations- und Kommunikationstechnologien an den Schulen des Kantons Basel-Stadt".


Projektteam erledigt Kernaufgaben

Im Unterschied zu vielen anderen Kantonen gibt es in Basel bisher keine Informatikfachstelle, die vollumfänglich für den Informatikeinsatz im Schulbereich zuständig ist und über pädagogische, technische und administrative Fachkräfte verfügt. Vielmehr kümmert sich ein Team aus zwei Mitarbeitern um die korrekte Umsetzung des Niktabas-Projekts: Hanspeter Meier und Andreas Schenker teilen sich als Ko-Projektleiter eine Vollstelle und kümmern sich um die wesentlichsten Aufgaben. Dazu gehört insbesondere die Ausbildung der Lehrer. In den vergangenen anderthalb Jahren besuchten zweitausend Lehrer PC-Grundkurse sowie Spezialkurse für Kommunikations- und Informationstechnologien. Die Schule soll ja nicht zum Internet-Café verkommen, was nur verhindert werden kann, wenn der PC von allen Lehrern didaktisch ernstgenommen wird. Ebenfalls wichtig: Der Support muss gewährleistet sein. In jeder Schule zeichnet dafür jeweils ein Lehrer verantwortlich, der bei Bedarf externe Fachkräfte beizieht.



 
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