Die Mutter aller IT-Messen


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2003/04

     

CeBIT-Events gibt es mittlerweile auch in Istanbul, New York, Long Beach, Shanghai und Sydney. Die grösste IT-Messe der Welt findet aber auch dieses Jahr wieder in Hannover statt und hat trotz einem Ausstellerminus von 18 Prozent - InfoWeek berichtete - nicht an Unübersichtlichkeit verloren: Noch immer belegt die CeBIT praktisch sämtliche verfügbaren Hallen des Hannoveraner Messegeländes und ist im Gesamten ebenso wenig an einem einzigen Tag zu besuchen wie ehedem.




Die einzelnen Hallen sind zwar thematisch gegliedert, es ist aber illusorisch, alle Software an einem Ort konzentriert zu vermuten oder zur Ausfindigmachung des optimalen PC bloss eine Halle aufsuchen zu müssen. Als Hilfestellung bietet die CeBIT-Website diesmal einen "Messeplaner" an, mit dem sich bereits im Vorfeld die auf der Site recherchierten Stände und mit den Ausstellern vereinbarten Termine zusammenstellen, verwalten und zum PDA exportieren lassen.


B2B-Messe mit integriertem Entertainment

Im Gegensatz zu hiesigen IT-Ausstellungen wie Orbit und iEX zeichnete sich die CeBIT schon immer durch eine höhere Attraktivität auch für den Privatuser aus. Die schiere Grösse der Veranstaltung brachte es mit sich, dass zum Beispiel die Handy-Hersteller ihre neuesten Modelle und Projektstudien in Hannover erstmals der Öffentlichkeit präsentierten.



Dieses Jahr ist das nicht anders, und die vermehrte Integration der Unterhaltungselektronik - der Schlager sind 2003 sogenannte Home Entertainment Networks - ist sogar offiziell: Laut Messeleiter Ernst Raue sind sogar Spielkonsolen zugelassen; dennoch soll die CeBIT im grossen Ganzen eine B2B-Messe bleiben und nicht "in Richtung Consumer-Show abdriften".





Sonderveranstaltungen noch und noch

Im Programm fällt die grosse Zahl von "Messen in der Messe" auf. Räumlich zusammengefasst präsentieren sich die Themen KMU-Lösungen (World of Solutions),
E-Commerce (Internet-Park), Personalverwaltung (HR Competence Center), Bankwesen, IT-Sicherheit (cefIS), Netzwerke (NIC), Jobmarkt und IT-Reseller (Planet Reseller) in eigenen, bis zu mehreren tausend Quadratmetern grossen Sonderausstellungen. Für Besucher aus dem Mittelstands- und IT-Handelsumfeld gibt es zudem "Fokustage", die branchenspezifisch mit Referaten zu Technologie- und Wirtschaftsthemen informieren. Auch hier gilt: Das Gesamtprogramm ist nur schon vom Umfang her äusserst unübersichtlich. Wer die CeBIT besuchen will, sollte deshalb mehr als bei jeder anderen Messe bereits im voraus genau planen, sei es anhand einiger Stunden Internet-Recherche oder mit der Highlights-Übersicht, die wir auf den folgenden Seiten präsentieren.



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