Eine Schreibtischlampe wir keine zuvor

Eine Schreibtischlampe wir keine zuvor

4. März 2002 - Es ist Zeit, Argumente und Tatsachen zu ordnen und die intelligente Schreibtischlampe ins rechte Licht zu rücken.
Artikel erschienen in IT Magazine 2002/08

Der neue iMac, von Apple-Guru Steve Jobs Anfang Januar der erstaunten Öffentlichkeit vorgestellt, bleibt auch nach Wochen Gegenstand heftiger Diskussionen. Es ist nun Zeit, Argumente und Tatsachen zu ordnen und die intelligente Schreibtischlampe ins rechte Licht zu rücken. Die Basis für meine Betrachtungen ist einmal mehr ein Diskussions-Thread im InfoWeek-Forum.


Umsteigen oder was?

Einer der meistgenannten Punkte: Bringt der iMac eingefleischte PC-User dazu, auf die Mac-Plattform umzusteigen? Wohl kaum. Windows ist, das muss den Mac-Adepten einmal gesagt sein, heute kein bisschen weniger benutzerfreundlich als das Mac OS. Seit Version 8 kupfert das Macintosh-Betriebssystem sogar von der Windows-Plattform ab und nicht mehr umgekehrt. Ein Beispiel ist das per Control-Klick abrufbare Kontextmenü, das es unter Windows dank rechter Maustaste ja schon lange gibt.



Aber um den Umstieg geht es Apple am allerwenigsten - die neue All-in-One-Generation soll eher erstens die bestehende Mac-Gemeinde bei der Stange halten und zweitens bisherige Überhaupt-nicht-User zum Einstieg auf der Mac-Seite bewegen, statt sich als Erstgerät ein Wintel-System zuzulegen. Und das dürfte mit dem neuen Gerät bestens klappen; davon zeugen die 150'000 Vorbestellungen, die beim Hersteller bereits Ende Januar eingetroffen sind.



 
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