Software für die SOA-Praxis

Software für die SOA-Praxis

7. April 2006 - SOA und BPM allüberall: Unsere Marktübersicht gibt einen Einblick in das aktuelle Produktangebot von 28 Herstellern.
Artikel erschienen in IT Magazine 2006/07

Die serviceorientierte Architektur der Unternehmensinformatik, kurz SOA, geistert als Kontrastvorstellung zum historisch gewachsenen Applikationsdschungel schon seit Jahren durch die Köpfe visionärer IT-Planer. Das Internet macht's nun möglich: Erst mit all­gemein verbreiteten offenen Standards statt proprietären Messaging-Protokollen lassen sich einzelne Software-Services auf brei­ter Ebene und mit der gewünschten Flexibilität und Agilität zu punktgenau bedarfsgerechten Business-Anwendungen kombinieren.


BPM und EAI inklusive

Konsequent implementiert verhilft eine SOA gleichzeitig zwei anderen Konzepten zum Durchbruch: Der softwaregestützte Umgang mit Geschäftsprozessen, neudeutsch Business Process Management (BPM), gehört mehr oder weniger zwingend zu einer wohldurchdachten serviceorientierten Umgebung. Ähnliches gilt für den gemeinschaftlichen Einsatz mehrerer Softwareanwendungen. Was bisher unter der Bezeichnung Enterprise Application Integration (EAI) lief und sich meist auf einen punktuellen Informationsfluss zwischen bestimmten Applikationen beschränkte, wird in einer SOA zum essentiellen Bestandteil der Unternehmensinformatik.
Deshalb verschwimmen auch die Produktkategorien –ohne BPM-Funktionalität ist eine «SOA-Suite» nicht komplett, und eine moderne «BPM-Lösung» muss mehr hergeben als eine simple Workflow-Grafik ohne Direktverbindung mit den zugrundeliegenden Diensten und Anwendungen. Anbieter von EAI- und anderen Infrastruktur­lösungen tummeln sich vermehrt auch im BPM-Teich.

 
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Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
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