Drucker verbinden Abteilungen

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15. August 2008 - Abteilungs-Farblaser folgen auf die Arbeitsplatzdrucker. Die Preisspanne bei den Geräten ist derweil relativ gross.
Artikel erschienen in IT Magazine 2008/14

Bei der Entscheidung für einen Abteilungs-Farblaser spielen verschiedene Aspekte wie die Kosten oder die Aufwärmzeit eine Rolle. Auch der Energieverbrauch ist im Green-IT-Zeitalter ein wichtiges Kriterium. In unserer Marktübersicht zu A4-Abteilungs-Farblaser sind abgesehen von den Druckern von HP und Samsung alle Geräte Energy-Star-zertifiziert. Wichtig für die Entscheidung ist zudem der Stromverbrauch im Stand-by-Betrieb, da sich ein Drucker die meiste Zeit in diesem Zustand befindet. Am wenigsten Strom in Stand-by verbraucht mit unter 6 Watt der Aficio SP C420DN von Ricoh, am meisten Energie frisst mit 180 Watt der FS-5030 von Kyocera Mita. Insgesamt haben fünf der zwölf Geräte einen Stand-by-Verbrauch, der bei 100 Watt oder darüber liegt. Die restlichen Abteilungs-Farblaser benötigen zwischen 15 und 85 Watt.


Wie bereits beim Energieverbrauch führt der Aficio SP C420DN die Marktübersicht auch bei den Prozessoren an. Der Abteilungs-Farblaser aus dem Hause Ricoh ist mit einem RM7935-835L-Prozessor ausgerüstet, der eine Taktfrequenz von 800 Megahertz (MHz) bietet. Über den schwächsten Prozessor verfügt mit 300 MHz der HL-4070CDW von Brother.


Einbindung ins Netzwerk

Da die Abteilungs-Farblaser Teil eines Netzwerkes sind, brauchen sie entsprechende Schnittstellen. Dabei setzen aber nur vier der zwölf Hersteller bei ihren Geräten standardmässig auf WLAN. Bei weiteren fünf Abteilungs-Farblasern ist WLAN optional erhältlich und vier Geräte, nämlich die von Konica Minolta, Epson, Oki und Samsung, können nicht funken. Epson bietet allerdings eine externe Lösung als Option. Im Gegensatz zu WLAN scheint der integrierte Printserver Standard zu sein, ist er doch nur bei zwei von zwölf Geräten nicht eingebaut, namentlich beim 4650DN von Konica Minolta und beim CLP-660ND von Samsung. InfoPrint machte dazu keine Angaben.


Ein wahrer Blitzstarter ist der Phaser 8860 DN von Xerox. Nach lediglich 5 Sekunden ­Aufwärmzeit druckt das Gerät die erste Farbseite aus. Bei den Abteilungs-Farblasern von Oki, Ricoh und Samsung müssen sich die Anwender deutlich länger gedulden. Der Aficio SP C420DN von Ricoh benötigt knapp 30 Sekunden, der CLP-660ND von Samsung und der Oki C5950dtn brauchen gar 44 respektive 45 Sekunden. Bei den restlichen Geräten dauert es zwischen 10 und 20 Sekunden, bis die erste farbige Seite ausgedruckt wird.

 
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