Vista-Aufstieg leicht gemacht

Vista-Aufstieg leicht gemacht

8. Dezember 2006 - Windows Vista steht vor der Tür, und damit wird es Zeit, sich mit dem neuen Betriebssystem auseinanderzusetzen. Wir zeigen Ihnen im Rahmen einer fünfteiligen Serie, wie Sie Vista optimal einrichten, konfigurieren und nutzen können.
Artikel erschienen in IT Magazine 2006/22

Seit dem 30. November ist die finale Fassung von Windows Vista für Grosskunden mit entsprechenden Enterprise-Lizenzverträgen sowie Abonnenten von MSDN und TechNet verfügbar. Ab dem 30. Januar werden auch Endkunden das neue Windows im Laden oder vorinstalliert mit einem PC beziehen können – höchste Zeit also, sich so langsam mit Vista anzufreunden. Aus diesen Grund werden wir Ihnen im Rahmen einer mehrteiligen Serie das nötige Know-how für einen möglichst reibungslosen Umstieg und Betrieb von Windows Vista vermitteln. In diesem ersten Teil liefern wir Ihnen alle wichtigen Fakten, die Sie für eine erfolgreiche Migration auf Vista benötigen. In den folgenden Teilen werden wir Ihnen zeigen, wie Sie die Sicherheitsfunktionen richtig einsetzen, die neue Oberfläche möglichst produktiv nutzen und die Performance Ihres Systems optimieren können.


Upgrade-Pfade

Windows Vista erscheint in unterschiedlichen Editionen, die alle gemeinsam auf einem Datenträger enthalten sind. Die hierzulande verfügbaren Vista-Ausgaben sind die beiden Enduser-Varianten Home und Home Premium, Business (direkter Nachfolger von XP Professional) sowie Ultimate, die mit allen Vista-Features (alle Home- und Enterprise-Features) ausgestattet ist. Im Rahmen von Firmenlizenzverträgen ist darüber hinaus eine Enterprise-Edition erhältlich, die für die Bedürfnisse von Grossfirmen optimiert ist. Welche Edition installiert werden soll, entscheidet sich erst während des Setup anhand des vom Benutzer eingegeben Product Key. Dies erlaubt es, Windows Vista zu einem späteren Zeitpunkt unkompliziert auf eine andere Edition upzugraden. Entsprechende Product Keys wird man bei Microsoft online einkaufen können.




Besitzt man bereits eine Vorgängerversion von Windows, stellt sich die Frage, ob man berechtigt ist, ein Upgrade zu beziehen und – wenn ja – welche Edition. Die einfache Grundregel lautet zunächst, dass alle DOS-basierten Windows-Versionen – also Windows 95, 98 und Me – sowie alle Versionen von Windows NT nicht Upgrade-berechtigt sind. Besitzt man hingegen mindestens Windows 2000 oder eine beliebige Edition von Windows XP, darf man auf Windows Vista updaten. Die Ausnahme bildet dabei Vista Enterprise, für das kein Upgrade erhältlich ist und das in jedem Fall eine Neuinstallation erfordert.





Ansonsten lässt sich ein bestehendes Windows in den meisten Fällen auf eine Edition von Vista aktualisieren, wobei es auch hierbei einige Ausnahmen gibt. So müssen sich die bestehende und die neue Version vom Funktionsumfang her ungefähr decken – es ist also beispielsweise nicht möglich, die Windows XP Media Center Edition auf Windows Vista Business oder Windows XP Professional auf Windows Vista Home Basic zu aktualisieren. Die Tabelle «Upgrade-Pfade nach Vista» zeigt im Detail, welche Variante von Windows XP auf welche Editionen von Windows Vista aktualisiert werden kann.




Upgrade-Pfade nach Vista

 
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