Effiziente IT dank Kostentransparenz

Effiziente IT dank Kostentransparenz

15. August 2008 - Nur mit einer detaillierten Kostenrechnung kann die IT an den Geschäftszielen ausgerichtet werden. Modell-basierte Datenintegrationsframeworks erfüllen diese Anforderungen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2008/14

Wieso kostet ein PC-Arbeitsplatz so viel? Im Mediamarkt bekomme ich das Gerät für einen Bruchteil!» Die wenigsten IT-Verantwortlichen können solche pauschalisierenden Vorbehalte mit einer konkreten und detaillierten Kostenrechnung kontern. Der Aufwand, um die Leistungsdaten aus den technischen Überwachungstools mit Hilfe von Excel oder anderen Werkzeugen in die Kosten der einzelnen Business-Services umzurechnen, ist schlicht zu gross.


In den meisten Unternehmen werden darum den einzelnen Abteilungen die Informatikausgaben nicht nach dem tatsächlichen Aufwand und Gebrauch verrechnet, sondern anhand grob geschätzter Verteilschlüssel. Diese Intransparenz ist nicht nur der Grund, wieso Fachabteilungen und Geschäftsleitung die Informatik meist argwöhnisch als diffusen Kostenblock wahrnehmen. Sie verhindert auch, dass die vorhandenen Mittel gezielt anhand der Geschäftsprioritäten eingesetzt werden können. Und auch die Budgetierung geplanter IT-Services oder die möglichen Einsparungen durch ein Outsourcing bleiben ohne detaillierte Kostenwahrheit nicht viel mehr als ein «Daumen in den Wind halten».




So funktioniert ein Kostenrechnungssystem


Datenintegration und Flexibilität

Eine wirklich transparente Kostenrechnung eines Datencenters muss die Leistungsdaten der produktiven IT-Systeme, die Leistungserfassung der Mitarbeiter, die Vorgaben aus dem HR-System (Human Resources), die Service-Tickets, die Lizenzkosten, Outsourcing-Verträge und alle anderen Aufwände im Umfeld der Informatik in einem System zusammenfassen, um sie danach auf die einzelnen Kostenträger abbilden zu können. Damit wird klar, dass eine transparente Kostenrechnung im Kern eine komplexe Datenintegrationsaufgabe darstellt.


Kommt dazu, dass die Informatik dauernden Änderungen unterworfen ist. Die Einführung neuer Geräte und Technologien verändert die Kostenstruktur genauso wie Mutationen auf der Abnehmerseite, beispielsweise wenn zusätzliche Abteilungen auf einen bestimmten Service zugreifen oder wenn grössere Mitarbeitergruppen mit Reporting-Instrumenten ausgestattet werden. Aber auch wenn neu aufgekaufte Unternehmen integriert respektive aus strategischen Gründen verkaufte Geschäftseinheiten desintegriert werden müssen. Ein Kostenrechnungssystem muss darum auch hochflexibel und möglichst einfach in der Pflege sein.

 
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