Virtuell fühlen

Virtuell fühlen

25. Oktober 2010 - Elektrovibration
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/11

Wie «News Scientist» berichtet, hat Nokia eine Technik entwickelt, die Icons auch auf Touchscreen-Displays fühlbar macht. Die Finnen sollen einen Prototypen des N900-Smartphones mit der Technik ausgestattet haben, die auf Elektrovibration beruht. Dabei fühlen die Rezeptoren auf der Haut eine Wechselspannung in einem Metall als Oberflächenstruktur. Laut Nokia-Forscher Piers Andrew ist die Idee dahinter, alles auf einem Touchscreen mit einem taktilen Feedback auszustatten, also beispielsweise auch eine virtuelle Tastatur oder Bilder.



Nokia hat die Technik, die auf einem Effekt basiert, den man bereits in den 50er-Jahren entdeckt hat, bereits 2008 zum Patent angemeldet. Sie ist aber nach wie vor nicht marktreif. Unter anderem deshalb, weil bislang nur ein Objekt auf dem Bildschirm fühlbar gemacht werden kann und noch kein Multitouch unterstützt wird. Ausserdem ist die Elektrovibration für viele Menschen keine sehr angenehme Empfindung und die Haut von Mensch zu Mensch doch sehr unterschiedlich, was die ganze Sache deutlich erschwert.



(Michel Vogel)





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