Ein Marktplatz für Fachkräfte

Ein Marktplatz für Fachkräfte

30. August 2010 - Zwei ehemalige Studenten haben mit Jobzippers eine neue Plattform entwickelt, die Studierende bei der Karriereplanung und Unternehmen bei der Fachkräftesuche unterstützt.
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/09

Heute sind qualifizierte Fachkräfte in Unternehmen Mangelware, insbesondere auch in der Schweizer IT-Branche. Und um die wenigen, die da sind, ist ein regelrechter Wettstreit entbrannt. Sowohl die suchenden Unternehmen, die umworbenen Studenten aber auch die ausbildenden Universitäten sehen sich mit immer grösseren Herausforderungen konfrontiert. Genau hier setzen Peter Vogel und Akin Soysal an.



Im August 2008 gründeten der ETH- und der HSG-Absolvent ihr eigenes Unternehmen, Jobzippers. Jobzippers ist kurz zusammengefasst eine Plattform, die Universitäten, Studierende und Unternehmen mit­einander vernetzt und sie einander näher bringt. Als Inspiration dienten den beiden jungen Geschäftsmännern ihre Studienaufenthalte in den USA: «An den dortigen Universitäten haben wir funktionale Career Center kennengelernt», erklärt Jobzippers-CEO Peter Vogel und ergänzt: «Als wir dann in die Schweiz zurückkehrten, stellten wir fest, dass man als Hochschulabsolvent hier im Vergleich zu den USA keinerlei Unterstützung bei der Planung seiner Karriere erhält. Wir waren schlichtweg frustriert.» Laut Vogel wurde man damals quasi ausschliesslich von den bekannten, grossen Recruitern überrannt. Auch die Möglichkeit, sich vorher beispielsweise mit einem Mentor über die eigene Zukunft zu unterhalten, fehlte. Also gründeten die beiden Jobzippers, ein Unternehmen, das heute insgesamt zehn Mitarbeitende beschäftigt.




Plattform für Studenten, Unternehmen und Universitäten

Jobzippers hilft Studentinnen und Studenten dabei, ihre individuelle Karriere zu gestalten. Sie finden auf der Plattform Portraits von Unternehmen, Vollzeit- und Teilzeitjobs, Praktika- und Trainee-Stellen, Bachelor- oder Masterarbeiten, einen Lebenslaufgenerator und Kontakte zu Mentoren oder Alumni.



«Jobzippers unterstützt aber auch Unternehmen, und zwar um zielgerichtet und grenzüberschreitend die passenden Kandidaten rekrutieren zu können», erklärt Vogel. Damit verdient das Start-up sein Geld. Firmen, die auf der Suche nach Fachkräften sind, können auf Jobzippers ganz konkret Stellen, Praktika oder anderes ausschreiben, erhalten Zugriff auf eine Bewerber-Datenbank mit Lebensläufen von Studierenden und Absolventen, können dank diesem Datenbank-Zugriff zielgerichtete Mailings machen, haben die Möglichkeiten unkompliziert und direkt Events mit Hochschulen zu organisieren, die mit Jobzippers zusammenarbeiten, und können ein Mentoring und/oder Stipendien für Studentinnen und Studenten anbieten.



Eine weitere Einnahmequelle für Jobzippers sind die Universitäten. Sie erhalten ein gebrauchsfertiges Karriereportal und einen Online-Stellenmarkt, die sie im Lizenzmodell in die eigene Website einbinden und auf Wunsch sogar von Jobzippers betreiben lassen können.


 
Seite 1 von 2

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER