Insolvente Software-Anbieter

Insolvente Software-Anbieter

26. März 2010 - Firmen sollten ein Software Escrow Agreement abschliessen, um sich rechtlich abzusichern, falls der Anbieter einer lizenzierten Software Konkurs geht.
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/04

Immer wenn die Wirtschaft kriselt, fragen sich die Risk-Manager der Unternehmen, was eigentlich passiert, wenn der Hersteller der eingesetzten Software in Konkurs fällt. Da es sich beim Konkurs um eine Generalexekution handelt, fallen sämtliche Aktiven und Passiven in die Konkursmasse. Darin befinden sich dann auch die Rechte an der vom konkursiten Unternehmen entwickelten Software, inklusive dem Recht zur Einsicht in den Source Code, sofern es sich natürlich nicht um eine Open-Source-Software handelt. Neuer «Herr über den Source Code» ist dann also der Konkursverwalter.


Gefährdung der Software-Pflege

Das Risiko, das der Konkurs eines Software-Anbieters für die Lizenznehmer vor allem mit sich bringt, ist, dass die Software-Pflege und allenfalls die -Weiterentwicklung gefährdet sind, weil einerseits dem Unternehmen die Mittel zur Erfüllung seiner entsprechenden Verpflichtungen fehlen und andererseits Dritten für die Zeit der Klärung der Situa-tion durch den Konkursverwalter keinen Zugriff auf den Source Code mehr gewährt wird.

 
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