Mobile Mitarbeiter dank VoIP

Mobile Mitarbeiter dank VoIP

30. November 2009 - Der Software-Anbieter Sage hat seine alte Telefonanlage durch ein VoIP-System ersetzt. So sollen die Mobilität der Mitarbeiter erhöht und gleichzeitig Kosten gespart werden.
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/12

Sage Schweiz hat in den vergangenen Jahren einige Firmen akquiriert, bislang die IT-Infrastruktur aber nur teilweise harmonisiert. Im Rahmen der nun erfolgten «Integrationsarbeiten» und der Zentralisierung legte der Software-Anbieter im April dieses Jahres die Standorte Altis-hofen und Baar im Businesspark D4 in Root zusammen. Diesen Umzug nutzte man, um gleichzeitig die herkömmliche Standard-Telefonanlage durch ein VoIP-System zu ersetzen, wie Stefan Willi, Head of IT-Services bei Sage Schweiz, erzählt.


Durch diese Umstellung auf VoIP sollten primär die Mobilität und die Standortunabhängigkeit der Mitarbeiter erhöht werden. Wer von zu Hause aus arbeite, sollte auch von dort aus seine Sage-Enterprise-Nummer nutzen können, so Willi. «30 Prozent der Mitarbeiter sind ständig unterwegs oder arbeiten von zu Hause aus, also in Bern, Basel oder gar in Deutschland. Mit VoIP haben wir die Möglichkeit, die Telefonie so zu zentralisieren, dass die Mitarbeiter heute ein Telefon nach Hause nehmen, dieses anschliessen, über das Internet auf unsere Gateways kommen und über unsere 058-Nummern telefonieren», begründet Willi den Umstieg auf VoIP. Zudem laufe das ganze System auch auf den Notebooks, auf welchen man einen Voice Client installiert habe.

Ebenso wichtig war die Einbindung der Aussenstellen von Sage via VoIP. Als das Projekt vor rund einem Jahr in Angriff genommen wurde, waren die Niederlassungen allerdings noch zahlreicher. Durch das Management-Buyout von Sage ProConcept im November 2009 mussten letztlich rund zehn Standorte weniger eingebunden werden. Konkret wurden nun Manno, Lausanne und Baden via VoIP mit dem Hauptsitz in Root verbunden. Auch Videoconferencing war bei der Projektdefinition ein Thema. Durch Videoconferencing sollten unnötige Reisen vermieden werden. «Durch den Verkauf von ProConcept und den Wegfall des Standortes Sonceboz-Biel ist dies heute aber kein prioritäres Thema mehr», eröffnet Willi. Dies auch aus Kostengründen, «eine professionelle Videoconferencing-Lösung ist immer noch sehr teuer, kostet sie doch schnell zwischen 20’000 und 30’000 Franken.»


Sage setzt auf Bewährtes

Da Sage zum Zeitpunkt des Projektstarts unmittelbar vor dem Umzug nach Root stand, was an sich alleine schon eine grosse Herausforderung war, beschloss man, bei einem altbekannten Lieferanten zu bleiben. Voicetec kannte Sage, hatte der Krienser IT-Dienstleis-ter doch bereits die herkömmliche Telefonanlage von Sage betreut. «Deshalb haben wir auf Konkurrenzofferten oder Evaluationen verzichtet», erklärt Willi. Da Voicetec den Sage-Betrieb kannte, musste man auch beim Anforderungskatalog nicht allzu sehr in die Tiefe gehen. Man habe zusammen vor allem die zusätzlichen Bedürfnisse und die neue Infrastruktur angeschaut. Voicetec empfahl Sage als Software den Einsatz von Tele-vantage, bei der Hardware riet der IT-Dienstleister zu Quintum Gateways.

 
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Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
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