Beliebiges Endlos-Gestaggel auf allen Kanälen

Beliebiges Endlos-Gestaggel auf allen Kanälen

30. November 2009 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/12

Unified Communications and Collaboration (UCC) ist Zeitgeist. Der moderne Mensch bearbeitet in allen Lebenslagen iPhone, Blackberry, Laptop oder PC, um unter keinen Umständen den elektronischen Kommunikationsfaden abreissen zu lassen. Ungeachtet, ob er sich gerade in einer wirklichen Sitzung befindet oder beim Tête-à-tête. Wer nicht auf allen Kanälen chattet, mailt, postet, smst und twittert, existiert nicht.



Viel Marketing um wenig Volumen

Kein Wunder gibt es heute kaum mehr einen namhaften IT- oder Kommunikationsanbieter, der nicht mit einer aus seinem angestammten Geschäft abgeleiteten Spielart der überall verfügbaren, integrierten Wort-, Bild-, Text- und Datenkommunikation in den Markt drängt. Cisco, Microsoft, IBM, Oracle, HP, Adobe, Alcatel, Siemens, Yahoo, Google, Skype, Swisscom, Orange und jetzt auch Peripheriespezialist Logitech; alle versprechen die einzig wahre «schöne neue Welt» der Zusammenarbeit. Als umworbenem Anwender wird mir ob der Angebotsfülle der Kopf ganz sturm. Offensichtlich geht es nicht nur mir so. Trotz inzwischen schon jahrelangem Berater- und Medien-rummel wird das gesamte UCC-Weltmarktvolumen laut Gartner 2009 gerade einmal 7,4 Milliarden Dollar erreichen. Das ist etwa gleich wenig wie der im Business-Umfeld bis auf weiteres irrelevante SaaS-Hype.

 
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