iPhone-Security im Enterprise-Einsatz

iPhone-Security im Enterprise-Einsatz

6. Oktober 2009 - Das iPhone findet sich immer häufiger in den Händen von Business Usern. Um Sicherheit zu gewährleisten, empfiehlt es sich, Daten in der Cloud aufzubewahren.
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/10

Das «S» des iPhone 3G S könnte angesichts der angekündigten Verbesserungen von Apple nicht nur für «Speed», sondern auch für «Security» stehen. Die Erwartungen an die Enterprise-Tauglichkeit sind hoch, da immer mehr iPhones professionell genutzt werden. Die Analysen von Sicherheitsexperten zeigen aber, dass Apple im Sicherheitsbereich ausser der Hardwareverschlüsselung keine Verbesserungen vorgenommen hat. Für das «Jailbreaking» kann nach wie vor dieselbe Schwachstelle zum Installieren von nicht von Apple autorisierten iApps ausgenutzt werden wie mit dem früheren Betriebssystem 2.0 und dem Modell 3G. Am 5. August dieses Jahres demonstrierten die beiden Researcher Collin Mulliner und Charlie Miller an der Black-at-Security-Konferenz, wie sie mit einer präparierten SMS die Kontrolle über ein iPhone mit dem OS 3.0 übernehmen und Daten stehlen konnten.


Wenig Schutz von Apple

Sind solche Meldungen für professionelle Anwender nun ein Grund zur Besorgnis, oder können sie sich darauf verlassen, dass Apple die Probleme rasch beseitigt?


Die SMS-Sicherheitslücke wurde mit dem Patch auf das iPhone OS 3.0.1 sechs Wochen nach der Meldung der Entdecker geschlossen. Zu «Jailbreaking» gibt es von Apple nur eine DMCA-Aussage (Digital Millennium Copyright Act), dass dieses Verfahren eine Copyright-Verletzung darstelle, die dazu führe, dass der Schutz, die Sicherheit und die Zuverlässigkeit des iPhones gefährdet sei und Tür und Tor für Piratensoftware geöffnet werde.

Weshalb ist «Jailbreaking» auf dem iPhone überhaupt ein Thema? Im Gegensatz zu anderen Smartphone-Herstellern hat Apple für das iPhone ein ganzes Geschäftsmodell entworfen und erfolgreich umgesetzt. Dieses Geschäftsmodell besteht aus der proprietären iPhone-Plattform, über die via iTunes-Store Medien und Applikationen ganz einfach gekauft, installiert und genutzt werden können. Diese Applikationen unterliegen Einschränkungen, die den Entwicklern der Applikationen, den Netzwerkbetreibern, Apple selbst sowie den Medienanbietern ein Einkommen sichern sollen.

 
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Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
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