Outsourcing einer funktionierenden IT

Outsourcing einer funktionierenden IT

7. September 2009 - Rätia Energie betrieb über Jahre hinweg inhouse eine IT-Infrastruktur, die reibungslos lief – jedoch nicht mehr mit dem dynamischen Geschäftsgang mithalten konnte.
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/09

Einer der Zuflüsse der Landquart ist der zuweilen tosende, sich durchs Prättigau ziehende Taschinasbach. Im unablässig ziehenden Strom wohnt eine Kraft inne, die sich die Rätia Energie in einem neuen Flusskraftwerk zunutze machen will. Zum Jahreswechsel 2010 soll das Kraftwerk – das auch den Anforderungen des WWF entspricht – mit einer jährlichen Leistung von 41 GWh ans Netz gehen.



Neubewertung der Firmen-IT nötig

Das Wasserkraftwerk Taschinas ist nur eines von vielen Projekten des Bündner Energieversorgers, der den Kanton Graubünden direkt oder über Wiederverkäufer mit Strom beliefert. Rund zwei Drittel ihres Energie-umsatzes generiert Rätia Energie aber im Stromhandel, 2008 waren dies über 8 Terawattstunden. Die Firmengruppe ist deshalb an den wichtigen europäischen Strombörsen präsent – auch mit eigenen Niederlassungen in Italien, Deutschland und mehreren Ländern Ost-europas. Sie ist in den letzten Jahren über Fusionen und Zukäufe stark gewachsen. Auch in der Zukunft dürfte sich dies nicht ändern: Eine Neubewertung der Rolle der bisher inhouse betriebenen ICT-Infrastruktur drängte sich somit auf. Diese hatte in den letzten Jahren eine enorme Bedeutung erreicht; sie stützt den Stromhandel ebenso wie die internationale Kommunikation unter allen Standorten.

 
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