Informatikolympiade und Berufsmeisterschaften

Informatikolympiade und Berufsmeisterschaften

12. Juni 2009 - Gleich zwei Informatik-Wettbewerbe fanden in den letzten Wochen statt und zogen die Aufmerksamkeit auf sich: die Informatikolympiade und die Berufsmeisterschaften. In beiden wurden Höchstleistungen erbracht.
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/07

Die Schweizer Informatikolympiade ist Teil der akademischen Olympiaden und richtet sich an Gymnasiasten (Informatiklehrlinge dürften auch mitmachen). In mehreren Runden wird die Schweizer Delegation für die Teilnahme an der Europa- und Weltmeisterschaft erkoren. Die Berufsmeisterschaften richten sich an Informatiklehrlinge, resp. an Absolventen dieser Ausbildung. Auch hier kennen wir ein mehrstufiges Vorgehen: die Regionalmeisterschaft, die Schweizermeisterschaft und die Teilnahme an den Berufs-Weltmeisterschaften.




Final der Schweizer Informatik-Olympiade

Mitte Mai wurden in Zürich die 13 besten Teilnehmer der Schweizer Informatik-Olympiade 2009 mit Medaillen ausgezeichnet. Gold ging an Adrian Roos aus Schüpfen (Gymnasium Bern Neufeld), Simon Laube aus Werdenberg (Kantonsschule Sargans), Beat Küng aus Leutwil (Neue Kantonsschule Aarau), Daniel Graf aus Vilters (Kantonsschule Sargans), und Florian Scheidegger aus Matten (Gymnasium Interlaken). Beat Küng konnte wegen der international geforderten Alterslimite knapp nicht für das Team, das die Schweiz an der internationalen Informatik-Olympiade in Bulgarien vertreten wird, aufgestellt werden und gewann einen Sachpreis. Für das Team der mitteleuropäischen Informatik-Olympiade (CEOI) nominiert wurden Simon Laube, Daniel Graf, Timon Gehr (Kantonsschule Trogen), und Samuel Grütter (Gymnasium Bern-Kirchenfeld).



Dass sie für die Zukunft und die Praxis bestens gewappnet sind, zeigten die Teilnehmenden der Schweizer Informatik-Olympiade 2009 bereits bei der Berechnung einer futuristischen Reise in den Weltraum oder bei einem Programm, das den Verlauf von Abschrankungen berechnet, welche randalierende Fussballfans zweier fiktiver Mannschaften voneinander abtrennen soll. Aber auch in der unmittelbaren Gegenwart bewährten sie sich bestens. Seit November 2008 haben sich Jugendliche aus der ganzen Schweiz Runde um Runde vorgearbeitet, indem sie Strategien zur Lösung komplexer Aufgaben ausgetüftelt und das Ergebnis in möglichst schnell laufende Computerprogramme implementiert haben. Auf Grund des extrem hohen Niveaus blieb die Spannung bis zum vierten und letzten Finalteil erhalten. Hoffen wir, dass viele von Ihnen nun ein Informatikstudium antreten und die Passion zum Beruf machen.


 
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