Berufe der Informations- und Kommunikationstechnologien

Berufe der Informations- und Kommunikationstechnologien

6. Februar 2009 - Das Buch «Berufe der ICT», das Bundesrätin Doris Leuthard als «Instrument für einen fundierten Einblick in die faszinierende Welt der Informationstechnologie» bezeichnet, liegt nun in der siebten Auflage vor. Es leistet einen wesentlichen Beitrag zur Strukturierung der sich in ständigem Wandel befindenden Berufe der ICT-Branche.
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/02

Die Beurteilung der neuesten Ausgabe des in der Branche etablierten Nachschlagewerks «Berufe der ICT» durch die Bundesrätin erstaunt nicht. Seit 1986 hat sich die in regelmässigen Abständen erscheinende Publikation in der Wirtschaft, bei Arbeitnehmenden, Berufsberatern, Ausbildungsinstituten und Prüfungsorganisationen doch als allgemein anerkanntes Standard-Nachschlagewerk etabliert. Das Buch ist unter der Leitung der Arbeitsgruppe «Berufe» des Schweizerischen Verbands der Informations- und Kommunikationstechnologien (SwissICT) in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Organisation und Management (SGO), dem Verband der Wirtschaftsinformatik (VIW) und unter Mitwirkung vieler namhafter schweizerischer Unternehmen entstanden.


Das rund 200 Seiten starke Buch «Berufe der ICT» gewährt eine aktualisierte Gesamtsicht über vierzig ICT-Berufe, über die jeweils geforderten Anforderungsprofile (Kompetenzen) sowie über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Es enthält verständliche, vergleichbare und praktisch verwendbare Berufsbeschreibungen, die sich an Standards internationaler Organisationen orientieren. Erstmals Einzug gefunden haben die Bereiche Qualitätsmanagement und Testing. Die Berufsbeschreibungen sind den folgenden fünf Hauptgruppen zugeordnet: Planung (Plan), Entwicklung (Build), Betrieb (Run), Organisation und Betriebswirtschaft (Org) und Projektmanagement (PM).


Anforderungsprofile

Die standardisierte Darstellung der berufsnotwendigen Kompetenzen (Anforderungsprofil) basiert auf dem neu erarbeiteten Kompetenzmodell, das im Buch abgebildet ist. Das Kompetenzmodell ist in die Bereiche Fach- und Methodenkompetenzen, business-/stellenbezogene Kompetenzen sowie persönliche Kompetenzen gegliedert. Es beschreibt die Fähigkeiten, die benötigt werden, um bestimmte Anforderungen zu erfüllen oder bestimmte Handlungen vorzunehmen. Das Kompetenzmodell leistet wertvolle Hilfe bei der Berufs- und Laufbahnberatung, bei Beurteilungen (Assessments) und im Ausbildungsbereich.

 
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