Storage-Systeme mit Open-Source- Software von Sun

Sun hat die ersten Modelle der Produktfamilie Open Storage Appliances auf den Markt gebracht und seine Server mit AMDs neuster Quad Core CPU bestückt.

Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2009/01

     

Unter der Bezeichnung Open Storage Appliances hat Sun Unified-Storage-Systeme vorgestellt, die aus Standard-Hardware und Open-Source-Software zusammengesetzt sind. Zum Start besteht die neue Speicher-Produktfamilie aus drei Modellen: Dem Sun Storage 7110 mit zwei Terabyte Speicherplatz für das KMU-Segment, dem 7210 mit 48 Terabyte Platz sowie Unterstützung schreiboptimierter SSDs für das Midrange-Umfeld und der Ausführung 7410 mit einem halben Petabyte Speicher und umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten und ebenfalls mit optionalen SSDs für grössere Unternehmen.



Im Lieferumfang der Systeme enthalten sind auch Funktionen wie unbegrenzte Snapshots, Wiederherstellung, Spiegelung, Replication, RAID 5 und 6 oder Thin Provisioning. Ausserdem werden die Protokolle CIFS für Windows- und NFS für Linux-Systeme unterstützt, genauso wie HTTP/FTP und WebDAV. Das Update der Systeme erfolgt automatisch, Sun verspricht zahlreiche Tools für die Analyse und fürs Storage-Management, und nicht zuletzt soll der Stromverbrauch deutlich tiefer als bei vergleichbaren Systemen liegen. Die Preise für die Open-Storage-Systeme beginnen bei 10’000 Dollar für die Version 7110.



Daneben hat Sun seine Fire- und Blade-Systeme ausgebaut und mit AMDs neuster Generation an x64 Quad Core Opterons bestückt. Die Server sind wahlweise mit Solaris 10, Linux, Windows oder VMware erhältlich und bieten bis zu acht Sockets (Sun Fire X4600 M2), auf denen insgesamt 32 Prozessor-Kerne ihre Arbeit verrichten können. Preise für die Server beginnen bei 1900 Dollar.



Sun, www.sun.com





(mw)


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