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HP für deaktivierte Tinte im Abo unter Beschuss

HP für deaktivierte Tinte im Abo unter Beschuss

HP für deaktivierte Tinte im Abo unter Beschuss

(Quelle: Twitter (@ryandonsullivan))
22. Januar 2020 -  Unter dem Namen Instant Ink bietet HP Seitenausdrucke im Abo an, wobei die Tintenpatronen zur Verfügung gestellt werden. Wird das Abo gekündigt, werden die Patronen deaktiviert. Das sorgt nun für Kritik.
Unter dem Namen Instant Ink bietet HP bereits seit geraumer Zeit ein Abo an, bei dem ein monatlicher Drucktarif basierend auf der Anzahl ausgedruckter Seiten verrechnet wird. Dieses Angebot ist nun in die Kritik geraten, nachdem ein Nutzer in den USA auf Twitter publiziert hat, dass HP die Tintenpatronen deaktiviert, nachdem das Instant-Ink-Abo gekündigt wurde. Besagter Nutzer moniert, er hätte den Dienst gekündigt, weil er nicht wusste, wofür er monatlich 5 Dollar bezahlt habe, und darauf hätte HP ihm seine perfekt funktionierende Tintenpatrone remote unbrauchbar gemacht – der Beitrag wurde in der Zwischenzeit fast 3000 Mal geteilt und von diversen Medien aufgegriffen.

Macht HP also funktionierende, noch gut gefüllte Patronen oder gar Drucker unbrauchbar, wenn man nicht monatlich eine Abogebühr bezahlt? "Swiss IT Magazine" hat bei HP nachgefragt. "Es ist in der Tat so, dass Patronensätze, die HP seinen Kunden im Rahmen eines Instant-Ink-Abos zur Verfügung stellt, nach der Kündigung des Abos deaktiviert werden", erklärt Sprecher Heiko Witzke, und schiebt nach: "Allerding nur die Patronen, und keinesfalls die Drucker." Witzke liefert auch die Erklärung zu diesem Vorgehen: "Schliesst ein Kunde ein Instant-Ink-Abo ab, erhält dieser Kunde zwei komplette Patronensätze von HP frei Haus, die er für seine Ausdrucke nutzen kann. Diese Patronensätze müssen nicht bezahlt werden, sind allerdings Eigentum von HP. HP geht hier also in Vorleistung, und der Kunde bezahlt nur für die Seiten, die er druckt." Entsprechend scheint es durchaus legitim, dass jemand, der das Abo nicht mehr bezahlt, dieses auch nicht länger nutzen kann.
Witzke führt weiter aus, dass es jederzeit möglich sei, die Instant-Ink-Patrone durch eine herkömmlich gekaufte Patrone zu ersetzen – zum Beispiel auch dann, wenn jemand ein Abo für 50 Seiten pro Monat gelöst hat und kurzzeitig einen Monat lang ein erhöhtes Druckvolumen hat, sein Abo aber nicht anpassen möchte. Und Witzke fügt auch an, dass sowohl die leeren Instant-Ink-Patronen wie auch Patronen, die nach einer allfälligen Kündigung (die übrigens jederzeit auf Ende eine Abrechnungsperiode möglich sein soll) noch mit Tinte gefüllt sind, kostenlos an HP zurückgesendet werden können.

Übrigens: In der Schweiz kostet Instant Ink für 50 Seiten pro Monat 4 Franken, für 100 Seiten 6 Franken und für 300 Seiten 11 Franken – kein Schnäppchen, aber für gewisse Anwender sicher eine Option. 15 Seiten pro Monat kriegt man sogar kostenlos. (mw)
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