SRF zieht 2019 DVB-T-Empfang den Stecker

SRF zieht 2019 DVB-T-Empfang den Stecker

SRF zieht 2019 DVB-T-Empfang den Stecker

(Quelle: Pixabay)
9. September 2018 -  Im Verlauf des kommenden Jahres sollen in der Schweiz alle DVB-T-Sendestationen ersatzlos abgeschafft werden. Ein Umstieg auf den hochauflösenden DVB-T2-Standard wird offenbar nicht in Erwägung gezogen.
In der Schweiz wird es ab dem nächsten Jahr keinen terrestrischen digitalen TV-Empfang mehr geben, wie "Heise" berichtet. Die Möglichkeit, das Schweizer TV-Programm via DVB-T zu empfangen, soll damit ersatzlos gestrichen werden. Ein Umstieg auf den Nachfolgestandard DVB-T2 HD wird dem Bericht zufolge nicht in Erwägung gezogen. Der Entscheid ist offenbar aufgrund von Sparmassnahmen gefällt worden, für die sich SRF aufgrund der No-Billag-Abstimmung entschieden hat. Laut SRF entspricht "der heutige Betrieb von DVB-T keinem wirtschaftlichen Einsatz der Gebührenmittel mehr". Aktuell würden nur 1,9 Prozent der Schweizer Haushalte DVB-T nutzen. Demgegenüber stehe ein erheblicher Aufwand für den Betrieb der 200 DVB-T-Sendeanlagen.

Wie ein SRF gegenüber "Heise" zudem bestätigt hat, soll die Abschaltung nächstes Jahr "in Etappen, Sendeanlage um Sendeanlage" erfolgen und bis Ende Jahr abgeschlossen sein. Die TV-Konsumenten sollen über Einblendungen am Bildschirm über die Massnahme informiert werden. SRF empfiehlt den Nutzern derweil, auf den Empfang via Satellit umzusteigen, wofür eine Sat-Access-Karte zum Preis von 60 Franken gekauft werden muss. (rd)
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Kommentare

Donnerstag, 17. Januar 2019 Dave
@Lamy Ich hoffe du hast Erfolg mit deinen Aktionen. Ich war auch gegen NoBilag, und war zufrieden mit den Leistungen. Das sie jetzt aber DVB-T abstellen wollen grenzt schon fast an Hohn. Das terrestrisch nicht in HD gesendet wird ist nicht so schlimm, aber SD künstlich verschlechtern ist nicht schön. Die Franzosen schaffen es sogar auf normalen DVB-T HD zu senden.

Dienstag, 15. Januar 2019 Franz
Im Internet werden immer noch DVB-T Antennen angeboten, Die Käufer werden sicher nicht Informiert! wir musste in den 60iger Jahren ca 5 fache Bilder schauen gleiche Konzession.

Dienstag, 15. Januar 2019 Markus B.
Ich finde es skandalös, dass hier aus Spargründen einfach entschieden wird, den DVB-T Dienst einzustellen. Wir leben in den Voralpen und für uns ist es unmöglich (wegen Wald und Bergen) in einem Winkel von nur 13 Grad mit einer Schüssel Fernsehen zu empfangen. Ebenso sind wir nicht mit einem Festanschluss verbunden. Welche Lösung bietet SRG uns nun? Auch ich habe den Eindruck gewonnen, dass es sich auch hier wieder um ein Manöver handelt, zusätzliche Geldmittel einzustreichen. Ich habe seinerzeit gegen die NoBilag Initiative gestimmt. Unter den gegebenen Umständen würde ich diesen Entscheid überdenken!!!

Freitag, 11. Januar 2019 Lamy
Folgenden Text habe ich den SRF geschickt: Sehr geehrte Damen und Herren, Bei der Abstimmung über TV-Gebühren, war nicht die Rede das sie den preiswertesden übermittlungsweg DVB-T abschalten. Das bedeutet für viele ältere CH, sie müssen SAT-hotbird mit Karte (oder Kabel oder bzw. Internet sich anschaffen (Swisscom SFr 65,- monatlich) um weiterhin SRF zu empfangen. Das sind Kosten die weit über SFr. 1000,- im Jahr liegen. Abgesehen von der Installation und der Wartung. Ich habe das Gefühl sie haben den Mehraufwand nicht durchdacht. Ich werde mal mit den Seniorenverbände und Nationalräten reden. Ggf. sollte eine Demo in Bern das Problem verdeutlichen. Ich erwarte ein Nachdenken und Erläuterung von ihrer Vorgehensweise

Freitag, 11. Januar 2019 Toni R
die ganze Technologie-Umstellung ist wieder mal eine reine Geldmacherei, in dem man die Sender Abstellt und dann Zwangsgebühren verlangt. Und dann beklagen sich die Sender, dass immer weniger Leute TV schauen. Ich habe schlichtweg nicht das Geld dazu für neuen Sender, Antennen-Anlage, Kabelanschluss haben wir nicht und die Internet-TV-Angebote sind schlicht zu viel für mich. Eigentlich sollten die Sender mich bezahlen und nicht umgekehrt. Ich verzichte zukünftig auf TV aus Prinzip

Freitag, 11. Januar 2019 Anton B
Da musst man vor 10 Jahren zwangsweise auf die neue Technologie umstellen, bzw, neuen Fernseher kaufen, neuen Decoder/ Empfangsgerät zulegen, nur um das ganze Spielchen vom Neuen zu machen. Kabel gibt es bei uns im Dorf nicht. Internet ist zu langsam und Swisscom TV für 100 sfr/ Monat schlicht zu teuer (und dafür kann man noch nicht mal Sachen aufnehmen). Bilag runter aber mit Gebühren und Verschlüsselung die Kosten verdoppeln. Ich gehöre leider nicht zu den Reichen der Schweiz. Und so was nennt man Service-Public. Da bleibt wohl nur eins: auf TV verzichten auf der ganzen Linie.

Dienstag, 8. Januar 2019 Schützinger Christian
Ich habe keine andere Empfangsmöglichkeit. Und bin deshalb auf dvb-t angewiesen. Ganz Europa rüstet terrestrisch auf, was ein Grundbedürfnis beweist. Nur die Schweiz findet das nicht nötig. Sind 2% Kunden nicht genug? Auf einer Seite wurden die fixen Grundkosten auf 365 .- SFr. Gesenkt – auf der anderen Seite werden die neu anfallenden Gebühren (für andere Anbieter) die Kosten teilweise mehr als verdoppelt. (+zusätzliche Infrastrukturkosten) Was nützt eine Kostensenkung, wenn die Differenz beim Bürger in einer Mogelpackung wieder kompensiert wird. Es lebe der Service public!

Dienstag, 8. Januar 2019 Enrico Strässler
Die "Billag" wurde nur für den Privatgebrauch gesenkt ! Alle Firmen werden jedoch zahlungsmässig neu mit eingebunden. Das füllt das "Loch" prächtig wieder auf. Die Teppich Etage muss also nicht Hunger leiden. Eine Volks Verarschung auf der ganzen Linie. Da werden bald nur noch gelbe Westen helfen.

Montag, 7. Januar 2019 Rolf Steinemann
Es ist eine riesen Schweinerei, was da die SRG anstrebt und typisch, dass beim kleinsten gespart wird. Solche die fast kein Geld haben werden bestraft. Wo bleibt hier der Konsumentenschutz? Jetzt kann man nicht mal mehr einen portablen Fernseher in den Garten oder fürs Camping mitnehmen auf die Schnelle. Eine katastophale Entwicklung!!!!!

Sonntag, 6. Januar 2019 Beat Allenbach
Hallo!!! es gibt auch Schweizer die Digital unterwegs sind zB. per Auto oder Camper. DAB+ (in der Schweiz) zur Zeit noch nutzbar. DVB-T ist jedoch eine absolute Frechheit 3 Schweizer Sender wer Glück hat. In Nachbarländer wird man Super bedient mit Angeboten. Arme Schweiz kann sich das nicht leisten!! Sprich Netz Betreiber und Co. Monopolparasiten mit Budeshilfe.

Sonntag, 6. Januar 2019 Sepp.B
Einfach unglaublich. Da wird mirnichts dirnichts einfach entschieden. Aha. Man soll einen neuen Empfangsweg wählen. Wie wäre es, wenn man den entscheidenen Personen mitteilen würde, dass sie ab 3.6.2019 einen neuen Einkommensweg wählen sollen, da aus Spargründen deren Job abgeschaltet wird. Ärgere mich.

Samstag, 5. Januar 2019 Hans Romann
ch habe gestern beim 10 vor 10 schauen die Info gesehen und bin schockiert! Bei uns läuft das Schweizer TV NUR auf DVBT. Satellit vorhanden, aber nur Astra. Und die SRF muss natürlich auf Hotbird senden was mit bestehender ASTRA Anlage nicht geht. Zusätzlich Karte kaufen. Kabel ist keine Alternative, da 1. teuer und 2. Anschluss weit vom Haus entfernt und muss angeschlossen werden (Grabarbeiten im Garten etc.) Internet bei uns auf dem Land sehr langsam, Bilder ruckeln. So soll ich 10 vor 10 schauen? Fazit: Ausser Spesen nix gewesen, es kommen Kosten auf uns zu wenn wir Schweizer TV, das wir ja finanzieren, weiter geniessen wollen. Wie wäre es mit einem Zahlungsstop für die Billag-Nachfolge???I

Donnerstag, 3. Januar 2019 Marcel
Ich bin sehr traurig über die abschaltung von DVB-T werde meine Konseqenzen ziehen !!! Zatoo schauen SRF möglichst meiden und Werbung machen.......

Sonntag, 30. Dezember 2018 Steiner
Das ist eben typisch Schweiz. Ein Land welches einst weltweit erstklassigen Ruf genoss, entwickelte sich in den letzten 20 Jahren immer mehr zur "Bananen-Republik". Monopolismus und unendliche Arroganz der SRG-Verantwortlichen,sind bezeichnend für diese Entwicklung.

Samstag, 17. November 2018 Markus
Eine Schande ist das! Für nur rund 10 Jahre hat man alle Konsumenten zu einem Technologiewechsel gezwungen, und man hat viel Geld in eine flächendeckende Infrastruktur investiert. Dann macht man den Verbreitungsweg bewusst unattraktiv, indem man 5 Sender in einen Kanal wurstelt, so dass pro Kanal nur 2 Mbps übrig bleiben, was eine sehr schlechte Bildqualität ergibt. HD? Fehlanzeige. Verbreitung über Astra? Fehlanzeige. Man fragt sich schon, ob man für den Bundesrat wirklich keine Leute mit Weitsicht findet.

Mittwoch, 31. Oktober 2018 Heiner
Von den arroganten Raffzähnen in der Teppich-Etage der SRG habe ich nichts anderes erwartet. DVB-T Service Public abschalten, Swisscom- und UPC Cablecom TV unterstützen (Beteiligungen via Aktienpakete sind, aller Wahrscheinlichkeit nach, bereits vorhanden), Werbung aufschalten, TV Publikum weiter mit Gebühren abzocken. Noch mehr Werbung aufschalten.... Schade, dass es mit der Ohrfeige für die SRG per Abstimmung nicht geklappt hat. Was uns TV Konsumenten bleibt, ist das Schweizer Fernsehen aus den Favoriten zu schmeissen und auf die ausländischen TV Kanäle umzuschalten.

Dienstag, 2. Oktober 2018 Heinz Hugentobler
Das haben uns die NoBillag-Zwängeler eingebrockt! Kann ich mir den erst gekauften DVB-T-Stick von NoBillag zurückerstatten lassen?

Sonntag, 30. September 2018 Ueli
Wenn wenigstens die Sender auf den für Europa Üblichen ASTRA Satelliten auf 19.2° ausgestrahlt würde. So müssen etliche SAT-Antennen weg geworfen werden, da ein 2. LNB nicht berechnet oder Spiegel zu klein. Flachantennen sind sowieso nicht für 2 Satelliten gebaut. Aber eben, die Schweiz muss ja überall ein Extra Züglein fahren.

Samstag, 8. September 2018 Thomas (HB9SKA)
Nachdem unsere Lang-/ Mittel- und Kurzwellensender abgeschaltet und die Sendemasten gesprengt wurden, soll nun auch noch der letzte Rundfunkdienst über Antenne, ausser DAB+, abgeschaltet werden. Damit werden wir in die "Klauen" der Kabelnetzbetreiber getrieben und es widerspricht dem Recht auf freie Medienwahl. Wie lange wird es dann noch dauern, bis DAB+ auch nur noch über Kabel empfanbar ist ?! Dieses Angebot besteht bereits, von UPC.

Samstag, 8. September 2018 Juerg
Die Billag Jahresgebühr wird gesenkt, wie vom Bundesrat verordnet. Ich kann deshalb sehr gut nachvollziehen, dass nun technische Angebote gestrichen werden, die nur ganz wenig genutzt werden und für die es sehr preiswerte Alternativen gibt. Das ist nur konsequent und nachvollziehbar und sinnvoll.

Freitag, 7. September 2018 Daniel Werner
Ich nehme an, dass dann der Abopreis für die Zwangsabgabe für die SRG auch drastisch reduziert wird! :-(

Freitag, 7. September 2018 Toni
Da wird man nächstes Jahr zum Billag-Zahlen zwangsverpflichtet, und dann entschliessen sich diese good-for-nothings zur DVB-T-Abschaltung. Arghhh!

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