iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Kurztest

iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Kurztest

Zu gross für die Hostentasche?

Wer in den letzten Tagen die Berichterstattung über die beiden neuen iPhones mitverfolgt hat, wird gehört haben, dass sie sich unter einem bestimmten Druck leicht verbiegen. Insbesondere das grössere iPhone 6 Plus soll anfällig dafür sein und sich sogar verformen, wenn man es nur in der Hosentasche mit sich trägt. Ja, es passt tatsächlich noch in die Hosentasche, wir haben es mit einer Levis-501-Jeans getestet. Allerdings würden auch wir das 5,5-Zoll-Gerät nur kurz und sonst lieber in einer anderen Tasche mit uns tragen, ganz einfach weil es zwar passt, aber es sich wie andere Smartphones beziehungsweise Phablets in dieser Grösse einfach nicht angenehm anfühlt sobald man sich bewegt. Wer es trotzdem wagen möchte, sollte sich vielleicht eine passende Schutzhülle kaufen.

Das iPhone 6 Plus passt also gerade noch in die Hosentasche. Trotzdem lässt es sich auch mit normalgrossen Händen noch gut bedienen. Dank seinem schlanken Design, den abgerundeten Kanten und der bereits positiv erwähnten Gewichtsverteilung liegt es gut in der Hand. Ohne Kompromisse geht es aber natürlich nicht. Das Gerät in einer Hand zu halten und gleichzeitig nur mit dem Daumen oder einem anderen Finger derselben Hand zu bedienen ist zum Beispiel praktisch unmöglich – zumindest für uns. Dafür ist man beim Tippen mit zwei Händen und zwei Daumen dank der grösseren virtuellen Tastatur deutlich schneller und weniger fehleranfällig als bisher. Es braucht also eine gewisse Umstellung, während sich das kleinere iPhone 6 eigentlich wie bisher nutzen lässt.

Dass man sich mit dem iPhone 6 Plus in Sachen Bedienung etwas umstellen muss, dessen ist sich auch Apple durchaus bewusst. Darum gibt es für das grössere der beiden neuen iPhones auch ein paar exklusive Funktionen. So kann man beispielsweise zweimal ganz kurz auf den Home-Button tippen, um das aktuelle Fenster auf die halbe Grösse zu schrumpfen und so mit dem Finger, ohne die Position des Gerätes in der Hand zu wechseln, beispielsweise in Safari auch die URL-Leiste zu erreichen. Zudem kann mit dem iPhone 6 Plus wie mit dem iPad auch der Home Screen gedreht werden. Und einige Apps, wie beispielsweise der Kalender oder Mail, bieten im Querformat einige zusätzliche Ansichten beziehungsweise Funktionen.

Ein/Aus-Knopf wurde gezügelt

So weit, so gut. Doch wie schaltet man das Gerät ein? Wer bereits ein iPhone besitzt, wird beim iPhone 6 oder 6 Plus automatisch auf die Suche nach dem Ein/Aus-Knopf geschickt. Apple hat diesen nämlich auf die rechte Seite gezügelt, um ihn so wegen dem grösseren beziehungsweise längeren Display besser erreichbar zu machen. Das ist zwar nett gemeint, aber zu Beginn etwas mühsam, denn immer wieder wandert der Finger an die falsche Stelle. Zum Glück braucht man den Knopf nicht so häufig.

Weitaus häufiger braucht man den Home-Button. Dieser befindet sich zum Glück nach wie vor an derselben Stelle und funktioniert und sieht auch so aus wie bisher, inklusive dem integrierten Fingerabdruckscanner Touch ID. Nichts verändert hat sich auch bei der Farbauswahl. Es gibt die beiden neuen iPhones erneut in Gold, Silber und Dunkelgrau (Space Grey), wobei die Geräte der letzteren Sorte über eine schwarze, die beiden anderen über eine weisse Frontpartie verfügen. Auf der Rückseite fallen ein paar Linien aus Plastik auf, die für die Antenne des Gerätes da sind, und die im Vergleich zu den bisherigen Modellen deutlich dicker geworden sind. Optisch sind sie in unseren Augen kein Hingucker, hoffentlich helfen sie dafür beim Empfang.

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Kommentare

Donnerstag, 25. September 2014 Michael
Hat sich das iPhone 6 plus in eurem Test verbogen? Da ihr nichts erwähnt, nehme ich an, dass das nicht der Fall gewesen ist. Das iPhone 6 sollte diesbezüglich ohnehin widerstandsfähiger sein. Schade finde ich, dass Apple beide neuen iPhones nicht eine Spur dicker gemacht hat: Dann würde die Kameralinse nicht herausragen, das Design wäre folglich besser, die Batterie könnte etwas grösser sein und das Gehäuse steifer. Und trotzdem wären beide Handys immer noch sehr dünn und für die Grösse sehr leicht.

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