Yahoo spendiert mobiler Suche Spracherkennung

Yahoo spendiert mobiler Suche Spracherkennung

27. Mai 2009 -  Yahoo startet eine Spracherkennung für seine mobile Suche. Ab sofort ist die Handyapplikation oneSearch Voice für Smartphones und das iPhone in der Schweiz erhältlich.

Mit oneSearch Voice will Yahoo seinen Usern die Suche im mobilen Internet noch einfacher und bequemer gestalten. Anstatt Begriffe auf einem Touchscreen oder einer winzigen Tastatur eintippen zu müssen, können die Suchwörter künftig einfach gesprochen werden. Die Ergebnisse werden wie bisher bei der mobilen Yahoo-Suche üblich angezeigt.


Die Applikation kann unter http://mobile.yahoo.com/onesearch/shortcut auf die unterstützten Handys bzw. via iTunes Store auf das iPhone heruntergeladen werden. Der Download ist kostenlos. Verfügbar ist die Spracherkennungsapplikation neben dem iPhone unter anderem für ausgewählte Blackberry-Modelle, für Windows Mobile und Geräte der Nokia Serie60. Wie Yahoo schreibt, sollen in den nächsten Monaten weitere Endgeräte folgen und die Applikation in weiteren Sprachversionen und Ländern angeboten werden. Welche Geräte das konkret betreffen wird, will Yahoo auf Nachfrage von Pressetext derzeit allerdings noch nicht kommunizieren.


"Mit der breiten Palette von mehr als 80 Handsets zielt Yahoo auf eine Nutzergruppe ab, bei der wir eines der höchsten Level von mobiler Internetnutzung sehen. oneSearch Voice ist grundsätzlich kostenlos. Allerdings können individuelle Datentransferkosten durch den Operator anfallen", erläutert Michael Stenberg, Partner Director Central & Eastern Europe bei Yahoo Mobile, gegenüber Pressetext. Die Spracherkennung biete Yahoo nur für die mobile Suche, nicht für die herkömmliche Websuche an.


"Yahoo oneSearch bietet den Nutzern mit Hilfe der Spracherkennung eine neue Art von Sucherlebnis. Es liefert schnell präzise Antworten aus dem Internet, massgeschneidert auf die individuellen Vorgaben jedes Einzelnen", sagt Stenberg. Das System soll zudem lernfähig sein. Es passt sich mit der Zeit immer besser an die persönliche Sprechweise eines Users an. Während die meisten mobilen Spracherkennungsdienste auf einzelne Kategorien begrenzt seien, biete Yahoo den Nutzern die Möglichkeit, offene Suchanfragen zu stellen, so Stenberg. Wer lieber wie gehabt auf klassische Weise suchen möchte, kann auch in Zukunft die Texteingabe benutzen.

(abr)
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