iPhone 12 Mini im Test: Klein, aber oho

iPhone 12 Mini im Test: Klein, aber oho

(Quelle: Apple)
15. November 2020 - Mit dem iPhone 12 Mini, das ab heute 13. November ausgeliefert wird, bietet Apple ein kompaktes Smartphone, mit dem man trotz geringerer Abmessungen (fast) keine Kompromisse eingehen muss, wie unser Test zeigt.
Nicht weniger als vier neue iPhones hat Apple Mitte Oktober vorgestellt, wobei das kleinste Modell bei manch einem dasjenige ist, das am sehnlichsten erwartet wurde. In den letzten Jahren kannte die Entwicklung der gängigen Flaggschiff-Smartphones nämlich nur eine Richtung: Bigger is better. Je hochwertiger das Gerät, desto grösser muss es sein, so das Motto, kompakte Smartphones hingegen gab es bis anhin vor allem noch im Low-end- und Mid-range-Bereich. Mit dem iPhone 12 Mini ist das anders.
Das iPhone 12 Mini im Vergleich mit dem iPhone 12 (Quelle: Apple)
Das iPhone 12 Mini im Vergleich mit dem iPhone 12 (Quelle: Apple)
Erhältlich ist das iPhone 12 Mini in schwarz... (Quelle: Apple)
...blau... (Quelle: Apple)
...im besonders hübschen grün... (Quelle: Apple)
...in rot... (Quelle: Apple)
...und in weiss. (Quelle: Apple)
Die iPhone-12-Mini-Farbpalette (Quelle: Apple)
Das iPhone 12 Mini im Vergleich mit dem iPhone 12. Beide Geräte sind 7,4 Millimeter dick. (Quelle: Apple)
Die iPhone-12-Mini-Farbpalette (Quelle: Apple)


Keine Abstriche bei der Ausstattung

Abgesehen vom kleineren Display muss man mit dem kleinsten Gerät der neuesten iPhone-Generation praktisch keine Abstriche in Kauf nehmen. So verbaut Apple für den 5,4-Zoll-Screen dasselbe hochwertige OLED-Panel wie beim iPhone 12, 12 Pro und 12 Pro Max, und das sogar mit einer leicht höheren Pixeldichte von 476 ppi. Auf der Vorderseite kommt ebenfalls die Ceramic-Shield-Oberfläche zur Anwendung, die eine 4-fach bessere Sturzfestigkeit als noch beim iPhone 11 verspricht und über die wir nach den ersten Wochen mit dem iPhone 12 Pro festhalten können, dass sie in der Tat enorm widerstandsfähig scheint. Zumindest lässt sich noch nicht mal der kleinste Kratzer ausmachen, und das obwohl unser Telefon bereits das eine oder andere Mal den Boden geküsst hat.

Ebenfalls an Bord beim iPhone 12 Mini ist 5G, was das Gerät zum aktuell kompaktesten 5G-Smartphone am Markt macht. Im Innern tickt der neue A14 Bionic Chip, das Smartphone ist für bis zu 30 Minuten und bis zu 6 Meter wassergeschützt und die neue, magnetische Rückseite für das Magsafe-Zubehör wurde ebenfalls implementiert.

Die Hauptkamera des iPhone 12 Mini entspricht derweil derjenigen des iPhone 12 und besteht aus einem Ultraweitwinkelobjektiv (f/2.4) und einem Weitwinkelobjektiv (f/1.6). Das Teleobjektiv sowie der LiDAR-Scanner des iPhone 12 Pro und des 12 Pro Max fehlen, entsprechend wird nur ein 2-fach anstelle des 4-fach optischen Zoombereichs unseres Vergleichsgeräts iPhone 12 Pro geboten, was sich in der Praxis natürlich bemerkbar macht. Davon einmal abgesehen steht die Qualität der Bilder, die das iPhone 12 Mini schiesst, derjenigen des iPhone 12 Pro in nichts nach. Selbst bei Dunkelheit lassen sich keine Unterschiede bei den Fotos ausmachen – einzig bei Portraitaufnahmen bei Nacht profitiert das iPhone 12 Pro vom Einsatz des LiDAR-Scanners und liefert im Direktvergleich etwas bessere Bilder.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wo wir trotzdem noch Defizite gefunden haben.
 
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Kommentare

Montag, 16. November 2020 f.p
d.w. kann ich nur zustimmen vorallem bei den knebel verträgen und machtspiele da sind andere grosskonzerne im vergleich ein sozialstaat.

Samstag, 14. November 2020 d.w.
Da hat Apple es wieder geschafft, die Presse für sich Gratiswerbung zu machen! Verstehe ich nicht. Die sollen auch zahlen für Werbung, die Geräte sind ja sowieso übermässig teuer und somit haben sie auch Geld für Werbung.

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