Salt und Sunrise gehen beim Ausbau des Breitbandnetzes gemeinsame Wege

Salt und Sunrise gehen beim Ausbau des Breitbandnetzes gemeinsame Wege

(Quelle: Pixabay)
19. Mai 2020 - Salt und Sunrise haben die Gründung der Allianz Swiss Open Fiber bekanntgegeben. Damit wollen die beiden Telekommunikationsanbieter gemeinsam 1,5 Millionen Haushalte in der Schweiz mit glasfaserbasierten Breitbanddiensten versorgen.
Die Telekommunikationsanbieter Salt und Sunrise sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Die beiden Konkurrenten haben die Gründung des Joint Ventures Swiss Open Fiber angekündigt, um eine führende Plattform für Fiber-to-the-home (FTTH) zu schaffen, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung heisst. Über die nächsten fünf bis sieben Jahre will Swiss Open Fiber bis zu 3 Milliarden Franken investieren, um schweizweit 1,5 Millionen Haushalte zu erreichen. Dabei sollen jene Gebiete in der Schweiz unterstützt werden, die noch nicht ausreichend mit Breitbandtechnologie versorgt sind, um so die Digitalisierung auch in nichtstädtischen Gebieten weiter voranzutreiben. Swiss Open Fiber arbeitet mit Swiss Fibre Net (SFN) zusammen, dem Gemeinschaftsunternehmen lokaler und regionaler Energieversorger in der Schweiz. Dieses unterstützt den Aufbau und die operativen Tätigkeiten des Joint Venture im Rahmen einer strategischen Partnerschaft.
Salt und Sunrise werden als Hauptmieter der Plattform auftreten, die Infrastruktur soll jedoch auch anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Es sei eine für den Markt offene und transparente Plattform, so André Krause, CEO von Sunrise. Wie die beiden Telcos in ihrer Mitteilung weiter erklären, hätten bereits Gespräche mit potenziellen Kapitalpartnern sowie finanzierenden Banken stattgefunden. In den kommenden Monaten sollen entsprechende Vereinbarungen unterzeichnet werden.

Laut den Initianten bringt die neue Infrastruktur aufgrund der energieeffizienten gemeinsamen Mitbenutzung des Netzwerkes sowie durch die Umstellung auf Glasfaser substanzielle Vorteile für die Umwelt mit sich. Der Rollout soll noch im vierten Quartal des Jahres 2020 beginnen. (luc)

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