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Ricardo bezieht Stellung zu Leserfragen

Ricardo bezieht Stellung zu Leserfragen

Artikel erschienen in IT Magazine 2020/03
Seite 1
29. Februar 2020 -  Auf Ricardo.ch haben Gebührenanpassungen, Kundendienst und viele Änderungen auf der Plattform den Unmut der Benutzer auf sich gezogen. «Swiss IT Magazine» ging den wichtigsten Fragen der Leser nach und forderte bei Ricardo Antworten ein.
In der zweiten Jahreshälfte 2018 veröffentlichte «Swiss IT Magazine» drei Artikel zum Online-Auktionshaus Ricardo. Die dort angesprochenen Probleme mit der Plattform beschäftigten unsere Leser offensichtlich. Über die Monate – und bis heute – füllten sich die Kommentarspalten auffällig schnell und die Leserfragen überschlugen sich. Für uns ein Grund, die Themen zu bündeln und bei Ricardo genauer nachzufragen.

Die Hintergründe

Im Sommer 2018 versendete Ricardo eine Info-Mail an seine Benutzer, in der die neue Gebührenstrategie und andere Neuerungen auf der Plattform erklärt wurden. Wir recherchierten und stellten zum einen fest, dass vieles einfacher wird, aber eben auch, dass die Gebühren für gewisse Produkt- und Preiskategorien deutlich stärker steigen, als der erste Eindruck des Schreibens vermuten liess. Die aufgeregten Reaktionen der Leser waren bereits damals auffällig. Just ein halbes Jahr später dann eine weitere Neuerung: Ricardo strich die Schwarze Liste für Händler – also die Ausschlussmechanik für unliebsame Käufer – ersatzlos. Und auch hier überschlugen sich die Reaktionen. Im Laufe der Zeit kamen von den Lesern Fragen und Vorwürfe zu einer ganzen Reihe von Themen. Nachfolgend die wichtigsten dieser Fragen und die Antworten von Ricardo.
 
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Kommentare

Samstag, 7. März 2020 Jedermann
Keine "Schwarze Liste" - kein Verkauf mehr. Punkt. Leute die gar nicht bezahlen sind Betrüger, und gegen die kann man juristisch vorgehen. Die "Schwarze Liste" dient aber zu 99,99 % nicht für "Nicht-Zahler", sondern für "mühselige" Käufer, bei denen der Aufwand für die Abwicklung des Verkaufs oftmals grösser ist als der Ertrag. Leute die sich nicht an Zahlungsmodalitäten halten: die man zigfach anschreiben und anrufen muss, ohne je eine Antwort zu erhalten, und die dann aber umgehend reklamieren, wenn man den Verkauf nach 2 Monaten storniert und ihre Zahlung 2 Tage später nicht mehr akzeptiert; die z.B. statt wie gefordert das Geld zu überweisen, Geld per Briefpost verschicken, welches man dann selbst bei der Bank einzahlen muss; solche die mit Negativ-Bewertungen drohen, wenn man sich ihren Sonderwünschen nicht beugt, etc. Nie zuvor gab es mehr Willkür und Drohungen wie nach der Streichung der "Schwarzen Liste"!!!! Vereinfachung und zeitgemäss... so ein Witz, nur dass es nicht zum lachen ist.

Samstag, 7. März 2020 Fabian
Ricardo, Swisscom, Post... alles dasselbe. Anpassungen werden ausnahmslos (!!) nur dann vorgenommen, wenn ein Unternehmen sich durch eine Vereinfachung der Abläufe Kosteneinsparungen und einen grösseren Profit verspricht. Und ja: die Begründungen die sie dann vorschieben, um nicht zu dieser Wahrheit stehen zu müssen, sind erbärmlich, oder besser gesagt geradeheraus gelogen und somit ein Betrug. Qualität der Kundendienste ebenfalls überall das Gleiche. Unprofessionell, indiskret und überheblich (Fehler des Systems werden gerne als unsachgemässe Bedienung durch Kunden abgetan, selbst dann, wenn man als Kunde das Gegenteil beweisen kann). Man wird zwar nie als Trottel bezeichnet, aber wie einer behandelt. Ich kenne nur einige wenige Geschichten. Aber würde man die in Wallraff-Manier aufdecken, würden definitiv ein paar Köpfe rollen.

Samstag, 7. März 2020 Claudio
Es ist tatsächlich so, dass dieses Unternehmen immer weniger leistet (Funktionen, Kundendienst) und dafür viel zu viel verlangt. Die Marktposition (welche durch dieses Verhalten arg strapaziert wird,) wird massiv ausgenutzt! Wie im Artikel ersichtlich, fehlt es bis jetzt an der notwendigen Einsicht. Die Kritik der eigenen Kunden wird zu wenig ernst genommen. Wirklich schade, dass ricardo.ch so langsam untergehen wird, ich bin seit 20 Jahren(!) dabei... Bis es so weit ist, werden aber noch viele Kund*innen über die hohen Gebühren erschrecken und bei Problemen im Stich gelassen...

Freitag, 6. März 2020 Jacqueline Fischer
Zur Abschaffung der Black List auf ricardo.ch habe ich schon einige Begründungen gehört. Dass sie "nicht zeitgemäss" gewesen sein soll, war bisher die erbärmlichste. Es ging da ganz klar um Macht und Kontrolle, um die es seit dem Führungswechsel 2018 bei ricaro unmissverständlich geht. Es war eine meiner besten Ideen, mein Konto auf dieser Plattform zu kündigen.

Dienstag, 3. März 2020 Ricardo Kritiker
Wo Unwillen (zu hören) auf Unverständnis (zuviel zu bezahlen) stösst wäre es doch eine gute Idee, einfach auf Ebay zu wechseln - Ricardo war nie besser, nur in der Schweiz mächtiger.

Dienstag, 3. März 2020 Kurt Felix
Die Stellungsnahme war wohl überfällig! Traurig finde ich, für eine solche Firma ein Armutszeugnis, dass wenn Kunden auf Probleme/ Fehler aufmerksam gemacht hatten, man einfach ignoriert wurde. Der Support ist nicht schlecht sondern grottenschlecht! Als Beispiel: Wie viele Klicks muss ich auf der Webseite machen, um eine E-Mail-Adresse und eine Telefon-Nummer von Ricardo zu sehen? Bitte testen und Test nach einer Stunde abbrechen... :( Eine gute Firma ist für ihre Kunden da und dies auch kostenlos per Telefon und unkompliziert per E-Mail. Weiter sind die Preise überrissen und Funktionen wurden vor ca. einem Jahr ersatzlos gestrichen. Ricardo ist heute klar SCHLECHTER als früher und, als Verkäufer, gibt es deshalb auch weniger Kundschaft auf dieser Plattform. Mag sein dass die Finanzen stimmen... ...die beste Auktions-Plattform in der Schweiz zu sein hat man aber deutlich verfehlt und ich befürchte dass man immer mehr verliert. Jemand müsste mal endlich "das Ruder umreissen" und auf dem alten Kurs fortfahren, dort wo noch alles funktioniert hat und man diverse Funktionen hatte welche einem andere Plattformen nicht bieten konnten.

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