Huawei kündigt Mate-30-Serie an

Huawei kündigt Mate-30-Serie an

Huawei kündigt Mate-30-Serie an

(Quelle: Huawei)
19. September 2019 -  Die Mate-30-Serie ist endlich offiziell, beginnend mit dem Mate 30 Pro und dem Mate 30 – muss aber ohne Google-Apps und -Services auskommen.
An einer Presseveranstaltung in München hat Huawei die Flaggschiff-Smartphones Mate 30 und Mate 30 Pro angekündigt. Dabei handelt es sich um die Nachfolger der letztjährigen Geräte Mate 20 und Mate 20 Pro, dessen Pro-Version "Swiss IT Magazine" damals genauer unter die Lupe genommen hat. Zu den Highlights gehören eine Quad-Kamera mit einem 40-Megapixel-Primärsensor und ein Edge-to-Edge-Display, das sich fast bis zur hinteren Abdeckung des Telefons erstreckt. Und nicht zuletzt handelt es sich um die ersten Geräte, die Huaweis neuen Kirin 990 5G, ein All-in-One 5G-System-on-a-Chip, integrieren. Doch was leider fehlt sind Google Apps und Services. Und auch wann die Geräte in Europa, speziell in der Schweiz, verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt. Kosten sollen die Geräte 799 (Mate 30) respektive 1099 Euro (Mate 30 Pro).

Das Mate 30 Pro unterscheidet sich vom Mate 30 vor allem durch die Grösse, wie es beim Mate 20 und Mate 20 Pro bereits der Fall war. So ist ersteres etwas grösser und schwerer (198 Gramm gegenüber 196 Gramm). Bruchfestes Glas schirmt derweil das IP68-Aluminiumgehäuse des Mate 30 Pro ab (das des Mate 30 entspricht dem IP53-Standard) und schützt das 6,53-Zoll-OLED-Display des Mate 30 Pro, das mit einer Auflösung von 2400 x 1176 Pixel aufwartet (das entspricht einem Seitenverhältnis von 14,4:9). Das Mate 30 besitzt derweil ein flaches Display, das dafür mit 6,62-Zoll etwas grösser ist, dafür nur mit 2340 x 1080 Pixel auflöst. Die Batteriegrössen unterscheiden sich ebenfalls zwischen den beiden Telefonen: Das Mate 30 Pro hat einen grösseren 4500mAh Akku, verglichen mit 4200mAh im Mate 30. Beide Telefone unterstützen das schnelle Aufladen von bis zu 40 W über Kabel oder 27 W beim drahtlosen Aufladen. Beim Mate 30 Pro gibt's wahlweise 128 GB oder 256 Speicher sowie 8 GB RAM während das Mate 30 mit 128 internem Speicher und wahlweise 6 oder 8 RAM aufwartet.

Das Mate 30 Pro ist in insgesamt sechs Farben erhältlich. Zudem gibt es auch eine neue Porsche Design Edition des Mate 30, die auf der Rückseite des Geräts eine Echtlederausstattung verwendet. Das Porsche Design Huawei Mate 30 RS ist in den Farben Rot und Schwarz erhältlich und vermeidet die kreisförmige Kameraanordnung zugunsten einer integrierten Quad-Sensorik.


Das Kamera-Array ist denn wahrscheinlich auch der markanteste Teil des Designs der Smartphones, mit einer kreisförmigen Kamera-Anordnung, die die vier Sensoren des Telefons unterbringt. Im Mate 30 erhalten Käufer eine 40-Megapixel-Hauptkamera mit einer f/1,8-Blende, eine ultraweitwinkel 16-Megapixel-f/2,2-Kamera, eine 8-Megapixel-f/2,4-Telefotokamera und einen "Laserfokus"-Sensor. Das Mate 30 Pro erhöht die Auflösung der Ultra-Weitwinkelkamera derweil auf 40 Megapixel bei einer Blende von f/1,8 und tauscht den Laserfokus-Sensor gegen einen 3D-Tiefensensor.

In Bezug auf Video verspricht Huawei, dass das Telefon in bis zu 4K 60fps aufnehmen kann, oder sonst in Zeitlupe mit Geschwindigkeiten von bis zu 7680fps bei 720p Filmen (dabei handelt es sich um keinen Tippfehler!). Huawei zeigte diese ultralangsame Kamera während der Keynote in Aktion mit Aufnahmen eines Kolibris im Flug, dessen Flügel trotz ihrer Geschwindigkeit immer noch sichtbar waren.

Die Mate-30-Serie läuft mit dem hauseigenen EMUI 10, das laut Huaweis Consumer CEO Richard Yu, auf Android 10 basiert. Zu den Funktionen der Software gehören ein Dark Mode und eine Gestensteuerung über den Sensor im Notch des Telefons. Huawei wirbt auch dafür, dass das Mate 30 sowohl die Gesichtsentriegelung als auch einen Fingerabdrucksensor im Display unterstützt.

Die Telefone werden wie zu erwarten war ohne Googles Apps und Services ausgeliefert, noch werden sie mit dem vorinstallierten Play Store ausgestattet sein. Wie genau Huawei Konsumenten in Europa davon überzeugen will, eines der Geräte zu kaufen, bleibt allerdings weiterhin unklar. (swe)
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