Ein Schweizer PDF-Tool für fast alle Fälle

Smallpdf
Ein Schweizer PDF-Tool für fast alle Fälle

Ein Schweizer PDF-Tool für fast alle Fälle

(Quelle: SITM)
Artikel erschienen in IT Magazine 2018/11
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3. November 2018 -  Die Schweizer Software Smallpdf verspricht, den Umgang mit PDF-­Dokumenten und deren Bearbeitung drastisch zu vereinfachen. Nutzbar ist die Lösung online in einem Browser oder aber als Desktop-Anwendung.
Das Portable Document Format oder kurz PDF ist ein Plattform-unabhängiges Dateiformat, das zu Beginn der 90er Jahre von Adobe Systems entwickelt und veröffentlicht wurde. Damit lassen sich Dokumente auf jeder Plattform, jedem Betriebssystem und jedem Gerät genauso anzeigen, wie der Autor sie konzipiert hat. Der grösste Vorteil ist, dass der Empfänger dadurch nicht um die Formatierung des ursprünglichen Dokumentes besorgt sein muss. PDF-Dokumente können sowohl Text als auch Bilder und Grafiken, aber auch Links, Schaltflächen, Formular­felder, Audio- und Videoelemente sowie logische Funktionen enthalten und können mit einem Inhaltsverzeichnis versehen werden, über das der Leser zum jeweiligen Textabschnitt springen kann. Darüber hinaus lassen sich PDF-Dokumente auch mit einer elektronischen Unterschrift versehen. Seit 2008 ist das PDF-Format ein weltweiter, offener Standard der International Organization for Standardization (ISO), weshalb heute auch im Geschäftsumfeld die meisten Dokumente in diesem Dateiformat ausgetauscht und archiviert werden.

Aufs Maximum reduziert

Viele Programme sind mittlerweile in der Lage, PDF-Dateien anzuzeigen oder Dokumente im PDF-Format zu speichern. Schwieriger wird es jedoch, wenn diese auch bearbeitet werden sollen. Lange Zeit führte kein Weg am kommerziellen Produkt Acrobat von Adobe vorbei, nach und nach entstanden aber immer mehr Lösungen von Drittanbietern, welche viele der Features implementierten, die es zur Bearbeitung von PDF-Dateien braucht. Allerdings sind viele dieser Programme nicht unbedingt nutzerfreundlich. Hier kommt Smallpdf ins Spiel, eine Software, die ursprünglich im Jahr 2013 von drei Schweizer Entwicklern mit dem Ziel konzipiert wurde, den Umgang mit PDF-Dokumenten und deren Bearbeitung drastisch zu vereinfachen. Wie die Macher auf der Webseite schreiben, hätten sie alle Funktionen auf ein Minimum reduziert und sich ausschliesslich darauf fokussiert, die User Experience zu verbessern. Das Unternehmen mit Sitz in Zürich ist nach eigenen Angaben zu einer der 1700 am häufigsten besuchten Websites im Internet avanciert und verzeichnet im Monat mehr als 15 Millionen Besucher. Ausserdem ist Smallpdf im September dieses Jahres beim Swiss Startup Award 2018 als Gewinner des Publikumspreises hervorgegangen.

Smallpdf kann entweder als Cloud-­Version genutzt werden, also direkt über die Webseite, als Desktop-Variante oder aber als Extension für den Chrome-Browser. Ein Addon für andere Browser ist zurzeit nicht erhältlich. Gesamthaft bietet Smallpdf mittlerweile 19 einzelne Funktionen, die in sechs Kategorien zusammengefasst sind. Auf der minimalistisch gehaltenen Webseite ersichtlich sind jedoch nur deren 16, angeordnet in bunten Kacheln. Die übrigen drei erreicht man nur, indem man auf eine der Kacheln auf der Hauptseite klickt, wodurch auf einmal Menüs und weitere Links erscheinen, darunter auch der Zugang zu den Hilfeseiten und dem Blog, der viele nützliche Informationen bereithält. Hier liesse sich bereits nachbessern. Die Bedienung des Online-Tools ist selbsterklärend: Jede Kachel öffnet eine entsprechende Seite, auf der die jeweilige Funktion kurz erklärt wird. Die Dateien können hier per Drag-and-Drop, aus Google Drive oder Dropbox hochgeladen werden. Smallpdf beginnt dann auf Knopfdruck mit der Umsetzung der jeweiligen Funktion und ist im Normalfall – je nach Grösse und Komplexität des zu bearbeitenden Dokumentes – schon nach wenigen Sekunden fertig. Danach wird dem Nutzer die bearbeitete Datei zum Download angeboten.
 
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