Swiss Made Software: Smart und vernetzt dank IoT

Swiss Made Software: Smart und vernetzt dank IoT

Swiss Made Software: Smart und vernetzt dank IoT

(Quelle: Swiss Made Software)
Artikel erschienen in IT Magazine 2018/11
Seite 1
von
3. November 2018 -  Hiveminds IoT-Plattform will sich dank hoher Kompatibilität mit einem breiten Technologiespektrum zur smarten und vernetzten Schweizer IoT-Plattform wandeln und Basis für zahlreiche Apps sein.
Sieben Milliarden "Things" gibt es mittlerweile im Internet. Zusammen mit Tablets, Smartphones und ähnlichem sind es 2018 sogar schon fast 18 Milliarden Connected Devices, so Zahlen von IoT Analytics. Und es werden mehr werden, viel mehr: je nach Einschätzung zwischen ein und drei Milliarden weiterer Geräte jährlich. Dabei ist die genaue Zahl weniger wichtig als das bereits jetzt schon riesige Volumen datenproduzierender Geräte. Deren Potential für Kosten­einsparungen und Effizienzsteigerungen ist riesig. Dieses Potential will Hivermind nutzen helfen, und: "Wir wollen mit unserer Arbeit auch einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten", so Vikram Bhatnagar, Gründer und CEO des Zürcher IoT-Start-ups.

Um dieses Ziel zu erreichen, bietet Hivemind eine Plattform, die Daten jeglicher Sensoren aufnimmt und, wo gewünscht, für Anwendungen zur Verfügung stellt. Die Dynamik der Entwicklung lässt sich bereits am Umstand ablesen, dass das Unternehmen in nur 16 Monaten auf 14 Mitarbeiter wuchs und mit Kunden wie EWZ, ISS oder der Stadt Winterthur bereits zahlreiche Use Cases realisiert hat.

Auf individueller Sensorenbasis wechseln

Der Schlüssel zum Erfolg der Plattform liegt in der hohen Kompatibilität mit verschiedenen Technologien. Neben allgemein bekannten Standards wie 2G/3G, 4G/LTE können Technologien angedockt werden, die LoRaWAN, NB-IoT, HTTP, MQTT oder COAP verwenden. "Wir sehen uns als smarte und vernetzte Schweizer Plattform", so Bhatnagar. Aus diesem Grund sind auch alle grossen lokalen Telcos nativ in die Plattform integriert. Hivemind-­Kunden können so für die Datenübertragung mit wenigen Klicks von einem Anbieter zum nächsten Wechseln – auf individueller Sensorenbasis.

Das ist notwendig, um schnell zu sein. "Eines unserer Kernversprechen ist, die Time to Market drastisch zu verkürzen", so Bhatnagar. Ein Beispiel: Mit dem Facility-Management Spezialisten ISS wurde in nur zehn Tagen ein ganzes Gebäude mit seinen Sensoren integriert. In Echtzeit konnten so Daten über Temperatur und Klima sowie Präsenzmessung an den einzelnen Schreibtischen zusammengeführt werden.

Andere erfolgreiche Projekte sind die Überwachung des Wasserstands der Limmat am Kraftwerk Höngg, Füllstandmessungen, die der Optimierung der Fahrrouten der Abfallcontainer Entleerung dienen, sowie die Messung des CO2-Gehalts in Call Centern. Steigt letzter zu hoch, nimmt die Produktivität ab.

Hivemind bringt damit den "Release early, Release often"-Ansatz der Software-Entwicklung in die reale Welt. "Die Möglichkeiten nehmen zurzeit stark zu, da die Sensorenpreise drastisch gefallen sind und die Übertragungstechnik jetzt den nötigen Reifegrad hat", so Bhatnagar.
 
Seite 1 von 2
Nächste Seite

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Welche Farbe hatte Rotkäppchens Kappe?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2018/12
Schwerpunkt: Big Data im KMU
• Big Data: Ein etabliertes Modell mit hoher Dynamik
• Backup, aber wie?
• Datenmanagement gestern und heute
• Marktübersicht: Data-Analytics-Dienstleister
• Interview: "Daten sind der Lebenssaft"
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER