Studie: Die Schweiz telefoniert gerne klassisch, Whatsapp holt aber auf

Studie: Die Schweiz telefoniert gerne klassisch, Whatsapp holt aber auf

Studie: Die Schweiz telefoniert gerne klassisch, Whatsapp holt aber auf

(Quelle: Moneyland.ch)
19. Juni 2018 -  Der Vergleichsdienst Moneyland.ch hat das Telefonie-Verhalten der Schweizer Bevölkerung in einer Studie untersucht. Während die Schweizer noch immer gerne und viel auf dem klassischen Weg telefonieren, holen Whatsapp und Co. aber auf.
Moneyland.ch hat in einer repräsentativen Studie das Telefonie-Verhalten von 1517 Personen untersucht. Laut der Studie telefonieren die Schweizer noch immer gerne und viel auf den klassischen Kanälen, Video-Calls und App-basierte Anrufe wie etwa über Whatsapp sind aber im Trend.

Telefonieren ist immer noch beliebt, so gaben 94 Prozent der Befragten an, täglich zu telefonieren, davon 57 Prozent täglich. Auffällig sind hier die Unterschiede in den Sprachregionen: In der Westschweiz gaben rund 72 Prozent an, täglich zu telefonieren. Am liebsten telefonieren Schweizer klassisch mit dem Mobiltelefon, also ohne die Benutzung einer App. Besonders Whatsapp holt aber schnell auf: 85 Prozent nutzen die Messaging-App bereits für Anrufe. Die weiteren genutzten Telefon-Dienste sind Festnetz (75 Prozent), Skype (50 Prozent), Facebook (33 Prozent), Facetime (25 Prozent), Viber (elf Prozent) und Threema (sechs Prozent).

Kaum Unterschiede lassen sich zwischen Land- und Stadtbevölkerung sowie zwischen den Geschlechtern feststellen, wo die Differenz selten mehr als fünf Prozent beträgt. Die grössten Unterschiede finden sich somit zwischen den Generationen und zwischen den Sprachregionen. Beispielsweise nutzen 93 Prozent der 19- bis 25-Jährigen Whatsapp, bei den über 50-Jährigen sind es lediglich 81 Prozent. Zwischen Deutschweizern und Romands scheinen die Unterschiede noch grösser zu sein: Während in der Westschweiz 51 Prozent der Befragten das Mobiltelefon und 47 Prozent Whatsapp täglich für Telefonie nutzen, sind es in der Deutschschweiz lediglich 29 respektive 32 Prozent. (win)
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