5 Fragen an Sarah Hauser

5 Fragen an Sarah Hauser

5. November 2016 - Die FHNW-Professorin wird am Swiss ICT Symposium über ­Frauenpower in der Informatik sprechen. Zuerst stellt sie sich hier unseren "Fünf Fragen".
Artikel erschienen in IT Magazine 2016/11
Prof. Sarah Hauser ist an der Fachhochschule Nordwestschweiz Leiterin des Studiengangs Informatik und der Profilierung iCompetence. Ihren Master in Informatik mit Vertiefung in theoretischer Informatik und Software Engineering absolvierte sie an der ETH Zürich. Sie arbeitete als Informatikerin in verschiedenen Positionen in der Industrie. (Quelle: swissICT)
1. swissICT Magazin: Wie sind Sie in die IT-Welt gekommen? Was fasziniert Sie an der Branche?
Sarah Hauser: Eigentlich erwarteten alle, dass ich Germanistik studieren würde, aber ich entschied mich für die Informatik an der ETH. In der Informatik sah ich eine junge Disziplin mit vielen Herausforderungen und Entwicklungsoptionen. Sprache und Kommunikation gefielen mir, genauso wie Mathematik, Logik und das Entwickeln von Lösungen. Bereits während dem Studium arbeitete ich als Programmiererin und nach dem Studium lernte ich als IT-Consultant die Informatik auch aus Sicht der Kunden kennen. Heute bin ich Professorin und Studiengangleiterin Informatik an der FHNW. Immer noch faszinieren mich die Aktualität der Informatik und ihre unmittelbare Wirksamkeit auf Gesellschaft und Wirtschaft.


2. Was freut oder ärgert Sie am meisten an der Branche?
Mich freut es, wenn ich an Tech-Events gehe und dort junge Informatikerinnen und Informatiker eloquent attraktive und intelligente Lösungen präsentieren sehe, wenn diese aus einem Guss über Technik zu sprechen wissen sowie auch über Kundenbedürfnisse und Businessherausforderungen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Informatik entwicklungs­fähig ist und sie letztlich auch ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen kann.
3. Die Digitalisierung betrifft heute die gesamte Gesellschaft. Welchen Aspekt finden Sie besonders spannend?
Persönlich hat mich schon immer fasziniert, dass es eine künstliche Intelligenz geben kann. Spannend sind derzeit die Entwicklungen in der Robotik. Es liegt sehr viel Potential in intelligenten Applikationen, im Mensch-Maschinen Interface, beispielsweise der Spracherkennung, im maschinellen Lernen und vielem mehr. Ich bin neugierig, wie die menschliche und künst­liche Intelligenz in ein paar Jahren zusammenarbeiten werden.
 
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