Test Center – Abaclik von Abacus

Buchhaltung im iPhone-Zeitalter

Buchhaltung im iPhone-Zeitalter

10. April 2016 - Anfang Jahr hat Abacus Abaclik ein grosses Update spendiert. Die mobile App ist damit um einige interessante, neue Funktionen reicher geworden.
Artikel erschienen in IT Magazine 2016/04
Im Herbst 2008, kurz nach der Vorstellung und dem Verkaufsstart der zweiten iPhone-Generation, hat Abacus-CEO Claudio Hintermann Journalisten in Zürich mit dem sogenannten «Aba Phone Viewer» eine erste Anwendung für das Mobiletelefon von Apple demonstriert. Dabei handelte es sich um eine rudimentäre Suchabfrage für Adressen oder Produktdaten. Doch bereits damals hatte Hintermann eine Vision und kündigte weitere Funktionalitäten an.
Seitdem wurde in Wittenbach bei St. Gallen getüftelt und entwickelt und vermutlich wurden auch so einige Ideen wieder verworfen und ganz viele neue gesponnen. Gleichzeitig setzte Apple mit seinem iPhone zu einem regelrechten Siegeszug an, aber nicht nur Apple, das Smartphone an sich ist heute nicht mehr wegzudenken.
Im Sommer 2014 hat Hintermann die App-Entwicklung darum zu einer Top-Priorität erklärt. Seine Idee: eine App, um Informationen wie Leistungen, Spesen oder Dokumente sammeln zu können – jederzeit und von überall – und diese Informationen dann zu organisieren, strukturieren und direkt mit dem Abacus ERP synchronisieren zu können. Noch im selben Jahr lüftete man den Schleier und im Frühling 2015 erschien eine erste Version der Abaclik genannten App für das iPhone, aber auch für Android-Smartphones.
Bekanntlich kommt der Appetit mit dem Essen und entsprechend war damals bereits klar, dass das nicht das Ende der Fahnenstange sein wird. Und nur ein paar Monate nach dem ersten Release wurden bereits zahlreiche weitere Funktionen für die App präsentiert, die sie zur zentralen Drehscheibe zwischen Endanwender und ERP machen sollen.
Anfang dieses Jahres hat das Schweizer Softwarehaus schliesslich die neue Version 2.0 veröffentlicht. Ob damit gehalten wird, was versprochen wurde? «Swiss IT Magazine» hat die aktuelle iOS-Version 2.1 von Abaclik einem Test unterzogen. (Anmerkung: Kurz nach unserem Test ist ein Update mit Fehlerkorrekturen auf die Version 2.11 erschienen.)

Der Abaclik-Startbildschirm lässt sich individuell anpassen. (Quelle: Abacus)
Spesen werden per E-Mail verschickt oder direkt ins ERP synchronisiert. (Quelle: Abacus)
Die App nutzt GPS-Signale für eine automatische Arbeitszeiterfassung. (Quelle: Abacus)
Adressen können direkt auf dem Smartphone geändert werden. (Quelle: Abacus)
Firmen können per Abaclik Lohnausweis und -abrechnungen versenden. (Quelle: Abacus)
(Quelle: SITM)


Kostenlose App für private oder geschäftliche Nutzung

Abaclik kann heute von jedermann kostenlos aus dem App Store von Apple beziehungsweise dem Google Play Store heruntergeladen und genutzt werden. Das soll auch so bleiben, wie der Produktverantwortliche Marc André Theytaz gegenüber «Swiss IT Magazine» versichert hat. Eine Windows-Version gibt es noch nicht und ist auch nicht geplant. Allerdings arbeitet man an einer HTML5-basierten Variante, die voraussichtlich im nächsten Jahr erscheinen wird.
Über 6000 Personen sollen Abaclik bereits installiert haben, 80 Prozent davon auf iOS und 20 Prozent auf Android. Gefordert werden mindestens iOS 8.1 oder Android 4.4. Das heisst, man braucht im Minimum ein iPhone 4S oder ein einigermassen aktuelles Android-Smartphone. Auch auf dem iPad oder einem Android-Tablet läuft die App, das Design wird aber noch optimiert. Primär fokussiert man sich momentan noch auf das persönlichste aller mobilen Geräte, also auf das Smartphone.
Bei der Entwicklung von Abaclik waren auch die Sprachen ein Thema. Heute unterstützt man Deutsch, Französisch und Englisch sowie Spanisch, Italienisch und Portugiesisch. Und es soll relativ einfach möglich sein, weitere hinzuzufügen.
 
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