Finanzbuchhaltung aus der Wolke

Finanzbuchhaltung aus der Wolke

1. Mai 2011 - Immer mehr Unternehmen bieten ihre Finanzbuchhaltungs-Software auch aus der Cloud an. KMU sparen dadurch nicht nur Kosten, vielmehr ergeben sich diverse Vorteile.
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/05
Skip5 hat im Jahr 2007 eine Finanzbuchhaltungs-Software für die Cloud lanciert.
Das Trendthema Cloud Computing macht auch vor dem Bereich Finanzbuchhaltungs-Software keinen Halt. Einige Schweizer Software-Spezialisten haben diese Entwicklung erkannt und bieten ihre Fibu-Lösung bereits seit einer Weile auch als Service an. Eines dieser Unternehmen ist Abacus. Seit 2008 bietet der St. Galler Anbieter seine Fibu-Lösung auch aus der Cloud an. «In fünf bis zehn Jahren werden nach unserer Meinung vermutlich 80 Prozent aller Unternehmen die Fibu als SaaS beziehen», ist Abacus-Marketing-Chef und Geschäftsleitungsmitglied Thomas Köberl überzeugt. Dass diese Einschätzung nicht so falsch sein dürfte, zeigen die Kundenzahlen vom vergangenen Jahr. Laut Köberl hat Abacus 2010 2400 neue Kunden verbucht und von diesen haben sich bereits 1600 für den Einsatz der Fibu aus der Cloud entschieden.

Bereits seit 2004 hat derweil der im schwyzerischen Pfäffikon ansässige Anbieter Datura eine Fibu aus der Cloud im Angebot. Die Kunden hätten das ab 2000 vermehrt verlangt, auch wenn man damals noch nicht von Cloud Computing gesprochen habe, führt Datura-CEO Gerhard Weber aus. Die Lösung Econoffice wird in Partnerschaft mit IBM respektive Service-Distributoren von IBM gemanagt. «Zudem wird die Lösung auf Wunsch eines Kunden in einer Sun/Oracle-basierten ICT-Infrastruktur betrieben, und ein Kunde betreibt die Business-Lösung inhouse als Private Cloud», so Weber weiter.
Die beiden Anbieter Skip5 und Proffix haben 2007 eine Fibu-Software für die Cloud lanciert. Dabei ging es in erster Linie darum, die bereits als SaaS bestehende Lösung Skip5 Auftrag um ein Fibu-Modul zu erweitern, was dann zwangsläufig ebenfalls als Software as a Service angeboten werden musste, wie Roman Sutter, Leiter Marketing und Verkauf sowie Geschäftsleitungsmitglied bei Skip5, erklärt. Und Peter Herger, Geschäftsführer bei Proffix, formuliert seine Beweggründe folgendermassen: «Als moderne Software-Lösung wollten wir schon früh Erfahrungen mit der Cloud machen, um den Zug nicht zu verpassen.»
 
Seite 1 von 4

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER