Zentralisiert und virtualisiert

Zentralisiert und virtualisiert

26. April 2010 - Rhenus Alpina hat in den letzten beiden Jahren die gesamte Unternehmens-IT in einem Dual-Site-Rechenzentrum zentralisiert und gleichzeitig alle Server virtualisiert.
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/05

Die heutige Rhenus Alpina AG ist im Jahr 2000 durch die Fusion von Rhenus Schweiz, mit damals 50 Angestellten, und der SRN Alpina entstanden. 2002 übernahm das Logistikunternehmen von der SAir Group den Luftfrachtspezialisten Cargologic, 2004 folgte die Speditionslogistik AG von Georg Fischer. Insgesamt kam es in den vergangenen rund zehn Jahren zu sieben Übernahmen. Heute beschäftigt Rhenus Alpina an total 19 Standorten in der Schweiz 1300 Mitarbeitende. Die Hauptstandorte des Unternehmens sind in Basel (Rhein-hafen), Zürich (Flughafen) und Schaffhausen.

Das Schweizer Logistikunternehmen Rhenus Alpina ist in den letzten Jahren durch diverse Übernahmen und Fusionen stark gewachsen (siehe Kasten auf Seite 32). Im Rahmen dieser Expansion entstand eine dezentrale, wenig effiziente und im Unterhalt sehr anspruchsvolle IT-Umgebung mit vielen Doppelspurigkeiten. Eine unbefriedigende Situation für Walo Senn, CIO von Rhenus Alpina, sein IT-Team und das Unternehmen. Deshalb hat man sich im Frühling 2008 entschlossen, die gesamte IT zu zentralisieren. Dazu gehörte, alle rund 100 an verschiedenen Standorten in der Schweiz verteilten physischen Server, inklusive dem dazugehörigen Speicher, zu virtualisieren und in ein paar wenigen physischen Servern in einem Rechenzentrum zusammenzufassen.


Erfahrungen sprachen für VMware

Rhenus Alpina war kein Neuling auf dem Gebiet der Server-Virtualisierung. Bereits zwei Jahre vor dem grossen Zentralisierungs- und Virtualisierungsprojekt hat man am Standort in Basel erste Server virtualisiert. «Die Erfahrungen, die wir dabei machten, waren für das schweizweite Grossprojekt von grossem Wert», meint CIO Walo Senn. Man habe gesehen, dass es funktioniert und erkannt, welche Vorteile und positiven Effekte die Virtualisierung dem Unternehmen bringen kann, aber auch die Tücken kennen gelernt.

Im Rahmen dieses ersten Virtualisierungsprojekts hat man auch gleich die Lösung für das folgende evaluiert: «VMware hat uns in Tests im Vorfeld und im eigentlichen Projekt 2006 in Basel überzeugt, weshalb wir uns dann auch 2008 dafür entschieden», so Senn. Wieso hat man sich für VMware und nicht für die Konkurrenz wie Citrix oder Microsoft entschieden? «2006, als wir uns für die Server-Virtualisierungslösung entschieden, gab es in diesem Bereich praktisch nur VMware. Die Konkurrenz ist erst in den letzten Jahren gewachsen und reif geworden», erläutert Senn.

 
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