Swiss Made Software: Die Feinheiten im QR-Code

Swiss Made Software: Die Feinheiten im QR-Code

Artikel erschienen in IT Magazine 2022/09

Support inbegriffen

Der Einheitspreisansatz ist auch in den Support-Ansatz eingeflossen: Der ist im Wesentlichen im Preis inbegriffen, es sei denn, ein Kunde wünscht spezielle Anpassungen an der Software. Aber selbst bei solchen Spezialwünschen sucht man bei Timestatement immer die Chance, die Lösung für alle weiterzuentwickeln. «Wir haben schon viele Wünsche für Kunden gratis umgesetzt, nur weil wir dachten, das wären gute Ergänzungen für unser Portfolio», so Bernard.

Ein Beispiel dafür ist die wiederkehrende Faktura: «Anwälte haben zum Beispiel Mandate, die einmal im Jahr fällig werden. Unser System stellt diese Rechnungen einfach automatisch wieder in Rechnung. Damit sinkt der Aufwand und der Kunde kann sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren». Solche Funktionen sind beliebt bei Kernkundensegmenten wie Treuhändern, Agenturen und Ingenieuren. «Trotz solcher Kernsegmente haben wir eigentlich keinen Branchenfokus, da wir Prozesse abbilden, die in fast allen KMU existieren».

Beim Rollout neuer Funktionen wird ausserdem darauf geachtet, die bestehenden Kunden nicht mit Features zu überrennen. Deswegen werden die neuen Elemente nicht automatisch aufgeschaltet. Timestatement informiert lediglich über diese Optionen. Die Kunden können dann selbst entscheiden, ob sie sie aktivieren. «Dieser Designansatz unterstützt auch unseren Support: Da dieser gratis ist, muss die Lösung intuitiv sein, sonst fressen uns die Kosten auf. Dazu gehört auch, die Arbeitsprozesse der Bestandskunden nicht durch neue Features durcheinander zu bringen».

Schliesslich hat der Kunde beim Support auch einen direkten Draht zu den Entwicklern. «Wir legen Wert darauf, dass immer der richtige Ansprechpartner zur Verfügung steht», so Bernard.

QR-Rechnungs-Details

Wie vielerorts in der IT war die Coronapandemie auch für Timestatement ein Treiber: Einerseits, weil die lokal im Büro abgelegten Excel-Dokumente mit der Firmenplanung plötzlich nicht mehr zugänglich waren und ein schneller Umstieg in die Cloud das Home Office erst wirklich ermöglichte. Andererseits gerade beim Thema Arbeitszeiterfassung, denn: «Obwohl schon länger alle Firmen gesetzlich verpflichtet sind, die Arbeitszeit zu erfassen, machen es viele noch nicht. Wir bieten hier einen einfachen Einstieg», erklärt Daniel Bernard. Auch dieses Modul profitierte vom Dialog mit dem Kunden: So kann die Erfassung nicht nur online, sondern auch via Batch, Terminals oder über den Fingerabdruck erfolgen.

In der anstehenden Umstellung auf die QR-Rechnung sieht man bei Timestatement eine weitere Chance für Wachstum. «Ab Oktober gelten die orangen und roten Einzahlungsscheine nicht mehr. Auch hier stehen wir auf Knopfdruck parat, und zwar nicht nur mit dem Minimum», erklärt Bernard.

Denn bei der QR-Rechnung gibt es mehr als eine Variante und nicht alle Anbieter bieten jede Option. So gibt es einen Unterschied zwischen Euro- und Frankenrechnungen. Ausserdem lässt sich die Menge Daten, die im Code untergebracht ist, variieren. «Wer da wenig tut, zwingt die Kunden, die Daten händisch zu vervollständigen», so Bernard.

Deshalb ist es von Vorteil, dass man bei Timestatement die eigene Lösung im Einsatz hat. «Das hilft auch enorm, Probleme im Tagesgeschäft frühzeitig zu erkennen. Wir verstehen die Kunden besser, weil wir unser eigener Kunde sind», meint Daniel Bernard.
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Kommentare

Sonntag, 18. September 2022 André
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