Test Center – HP Spectre x360 14

Ein Schmuckstück von einem Notebook

Ein Schmuckstück von einem Notebook

Artikel erschienen in IT Magazine 2021/07

Hohe Performance beim Essentials Score

Unser Testgerät ist mit einer Core-i7-CPU der neuesten, 11. Generation (Core i71165G7 mit bis zu 4,7 GHz) sowie 16 GB LPDDR4x RAM bestückt. Zudem findet sich eine M.2-SSD mit 2 TB PCIe NVMe-Speicher, während für die Grafik Intels Iris-Xe-Grafikchip besorgt ist. Mit dieser Konfiguration überzeugt das Gerät beim Benchmarking-Tool PCMark 10 mit einem Gesamtscore von 4707 Punkten, womit es in etwa auf dem Level des Acer ConceptD 3 Ezel Pro liegt (4906 Pkt.), das wir im März dieses Jahres getestet haben, und das Surface Book 3 mit Core i7-1065G7, GTX-1650-Grafik und 32 GB RAM, das wir vor Jahresfrist testeten (4025 Pkt.), deutlich hinter sich lässt. Vor allem überzeugt hat das HP-Gerät beim sogenannten Essentials Score, wo unter anderem Anwendungsstarts, Videokonferenzen oder Web Browsing getestet werden, mit 9867 Punkten. Hier finden sich auf der Plattform «Anandtech» nur zwei Notebook-Modelle mit Core i9 und dedizierter Grafikkarte, die ein höheres Rating erzielen. Das bereits angesprochene Surface Book 3 erreichte hier letztes Jahr 7652 Punkte, das Acer-Concept-D-Gerät diesen Frühling 9166 Punkte. Beim Produktivitäts-Score hingegen liegt das Spectre x360 mit 6635 Punkten sowohl hinter dem Surface Book 3 (6912 Pkt.) als auch dem Acer-Rechner (7842 Pkt.) während das Spectre beim Digital Content Creation Score (4324 Pkt.), mit dem unter anderem Rendering, Video- oder Fotobearbeitung getestet wird, auf Augenhöhe mit dem Concept D von Acer (4458 Pkt.) liegt, das mit einer Quadro-T1000-Grafikkarte bestückt ist, und sich deutlich vor das Surface Book 3 mit seiner ebenfalls dedizierten GTX-1650-­Grafikkarte (3338 Pkt.) schiebt.

Nebst PCMark 10 haben wir auch Geek­bench auf dem Spectre x360 laufen lassen, mit dem wir im letzten Dezember bereits Apples Macbook Air mit dem M1 Chip getestet haben. Der HP-Rechner kommt im Single Core Score auf 1358 Punkte und ist somit leicht performanter als das Concept D von Acer (1247 Pkt.), liegt aber recht deutlich hinter dem Macbook Air mit Apple-Herz (1704 Pkt.). Beim Multi Core Score, wo das Macbook Air auf 7307 Punkte kam und das Concept D 5526 Punkte erreichte, schafft das HP Spectre 4480 Punkte. Beim OpenCL Score schliesslich, mit dem Geekbench die Performance der GPU bei gängigen Grafik-Tasks (etwa Bildverarbeitung) testet, befindet sich das HP-Spectre mit 17’888 Punkten in etwa auf Augenhöhe mit Apples M1 (18’286 Pkt.), liegt jedoch deutlich hinter dem Acer-Rechner mit seiner Quadro-­T1000-Grafikkarte (33’499 Pkt.) zurück.

Akku für einen Arbeitstag

Zu guter Letzt noch die Testergebnisse, was die Akku-Laufzeit angeht. HP hat im Spectre x360 14 einen 66-Wh-Akku verbaut, der in 45 Minuten zu 50 Prozent geladen werden kann. Beim Testlauf Modern Office von PCMark 10, mit dem der moderne Büroalltag inklusive gelegentlichen Videokonferenzen simuliert wird, wies das Benachmarking-Tool für den HP-Rechner eine Akkulaufzeit von 9 Stunden und 28 Minuten aus. Das ist ordentlich im Vergleich etwa mit dem Asus Expertbook B9, das wir letzten Sommer testeten und für das mit einer Akku-Laufzeit von weit über 20 Stunden geworben wurde. Beim effektiven Test hielt der Asus-Akku «nur» etwas über 14 Stunden. Bei der Videodauerwiedergabe machte der HP-Akku nach 9 Stunden 21 Minuten schlapp und hielt damit gleich lange durch wie beim simulierten Arbeiten. Als Vergleich: Der Akku des Asus-Rechners lieferte bei diesem Task rund zwei Stunden länger Strom, derjenige des Concept D von Acer rund eine Stunde weniger lang. Im Idle-Modus schliesslich, mit dem die maximale Akku-Lebensdauer des eingeschalteten Geräts mit aktivem Display, aber weitgehend ohne Workload gemessen wird, schaltete sich der Rechner von HP nach 10 Stunden 15 Minuten aus. Bei diesem eher theoretischen Task schaffte das Expertbook von Asus deutlich mehr, nämlich fast 20 Stunden.

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