Test Center – Samsung-SSD T7 Touch

Datenschutz via Fingerabdruck

Datenschutz via Fingerabdruck

2. Mai 2020 - Mit der T7 Touch bietet Samsung eine tragbare SSD, die schnelle Datenübertragung mit praktischer AES-256-Bit-Hardware-Sicherheit auf Knopfdruck verbindet.
Artikel erschienen in IT Magazine 2020/05

Fingerabdruck-Scanner

Der Fingerabdruck-Scanner wird durch die sogenannte Motion LED eingerahmt. Diese zeigt dem Nutzer den aktuellen Gerätestatus an. Ist die SSD eingeschaltet, leuchtet das Quadrat durchgängig blau; werden Daten übertragen, rotiert das Farbfeld. Während der Identifikation des Fingerabdrucks blinkt die Anzeige abwechselnd farbig auf.

Nach der Einrichtung muss das Laufwerk jedes Mal, wenn es an ein Gerät angeschlossen wird, entsperrt werden. Danach bleibt die SSD solange entsperrt, bis man diese vom angeschlossenen Gerät entfernt. Der Hauptvorteil eines Fingerabdrucks gegenüber einem herkömmlichen Kennwort besteht allerdings darin, dass nach der Ersteinrichtung keine Software erforderlich ist, damit dies funktioniert. Die gesamte Ver- und Entschlüsselung wird auf dem Laufwerk abgewickelt. Das bedeutet, dass die T7 Touch etwa auch an Wireless-Router, Fernseher oder irgendein anderes Gerät angeschlossen und per Fingerabdruck entsperrt werden kann. Im Test gab es dabei keinerlei Probleme, ob am PC, Laptop oder Android- Handy. Noch nicht unterstützt wird derzeit iOS. Der Scanner reagiert schnell: Finger drüberziehen und die SSD ist entsperrt – egal an welches Gerät sie gerade angeschlossen ist. Wichtig ist allerdings, dass man den registrierten Finger nicht nur ganz kurz auf den Sensor hält, da es gefühlt doch etwa eine Sekunde dauert, bis die Entsperrung klappt. Wie bei jedem Fingerabdruck-Scanner, klappt das natürlich nicht zu 100 Prozent, doch kam es beim Test zu sehr wenigen Fehlversuchen. Und auch wenn es mal nicht klappt, kann der Prozess sofort wiederholt werden, wobei man vom Motion LED visuelles Feedback erhält.

Schnelle Übertragungs­geschwindigkeiten

Das NVMe-Solid-State-Laufwerk der T7 Touch bedeutet eine enorme Steigerung der Übertragungsgeschwindigkeiten im Vergleich zu dem in T5 verwendeten SATA-Laufwerk. Wie schnell Daten genau übertragen werden, hängt natürlich ganz davon ab, an welche Art von Computer man die SSD anschliesst. Laut Samsung sollen wie bereits erwähnt sequentielle Lesegeschwindigkeiten von 1050 MB/s und sequentielle Schreibgeschwindigkeiten von 1000 MB/s möglich sein. In unseren Tests über einen USB 3.2 Port an einem Desktop erreichte die SSD diese Zahlen zwar nicht ganz, kam aber sehr nahe ran. So erreichte die T7 im Benchmark mit Crystaldiskmark eine Lese- und Schreibgeschwindigkeit von 952 MB/s respektive 960 MB/s.

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