Die Anforderungen an B2B-Shops

Die Anforderungen an B2B-Shops

7. Dezember 2019 - Im Unternehmensumfeld ist der Bereich E-Commerce noch bei weitem nicht so etabliert wie bei Privatkunden. Doch auch B2B-Kunden wollen zunehmend online einkaufen und haben entsprechende Anforderungen an B2B-Webshops. Welche Anforderungen das sind, wurde nun mittels Umfrage eruiert.
Artikel erschienen in IT Magazine 2019/12

Digital ja, aber auf Rechnung

Spannend ist die Frage, welche Funktio­nalitäten der Warenkorb eines B2B-E-Shops aufweisen sollte. Klar am meisten Nennungen sind hier auf "Speicherbare Warenkörbe für wiederkehrende Bestellungen" entfallen – nämlich 83,3 Prozent. Merklisten mit 69,2 Prozent sowie die Angabe eines Wunschlieferdatums mit 60,3 Prozent gehören ebenfalls zu den häufig genannten Funktionalitäten, die gewünscht werden. Die Möglichkeit zur Angebotsanfrage erwarten derweil 44,9 Prozent, eine Kommentarfunktion 42,3 Prozent, und die Eingabe kundenindividueller Auftragsnummern 37,2 Prozent. Rund jeder Vierte nannte den Import von Warenkörben beziehungsweise die Übertragung aus anderen Katalogen als Wunschfunktion, der Export von Warenkörben wurde von jedem Fünften ­genannt.

Klar ist das Votum, wenn nach den gewünschten Bezahlmöglichkeiten gefragt wird. Hier dominiert die Rechnung mit 96,2 Prozent aller Nennungen, gefolgt von der Kreditkarte mit 62,8 Prozent. Paypal folgt mit lediglich 38,5 Prozent der Nennungen auf Platz drei, während E-Payment-Lösungen wie Twint, Apple Pay oder Bitcoin kaum genannt werden. Beim Thema Payment scheint die Digitalisierungs-Thematik also noch keine allzu grosse Rolle zu spielen.

Im Rahmen der Studie abgefragt wurde des Weiteren auch, welche Auftragsdaten im Kunden-­Account sichtbar sein sollten. Hier kommen die Anzeige aller Bestellungen sowie die Anzeige aller Rechnungen respektive der Gutschriften mit 94,9 Prozent beziehungsweise 91 Prozent auf die meisten Nennungen bei der Umfrage. Wichtig ist aber auch die Anzeige der Sendungsverfolgung (80,8% Nennungen), der Retouren (73,1%) sowie der Rückstände (71,8%).
Schliesslich wurden die Teilnehmer der Umfrage auch noch dazu befragt, welche Zusatz-Funktionalitäten ein B2B-Webshop bieten sollte. Auch hier ist das Ergebnis recht deutlich. 71,8 Prozent erklären, das Design sollte responsive und damit Mobile-fähig sein, während 52,6 Prozent zu Protokoll geben, dass der B2B-Shop über eine eigene URL erreichbar sein sollte. Kaum relevant mit jeweils nur gut 10 Prozent aller Nennungen scheint derweil die Integration des Webshops in die Website des Einkäufers respektive ein angepasstes Design an dessen CD.

Und last but not least wurden die Umfrageteilnehmer noch gebeten, mittels Freitext anzugeben, was ihnen rund um einen B2B-Webshops wichtig ist. Mehrmals genannt wurde dabei der Punkt "Echtzeit" im Zusammenhang mit der Anzeige der verfügbaren Artikel respektive der Lagerbestände. Ebenfalls wichtig ist den Einkäufern, dass die angegebenen Lieferfristen der Realität entsprechen, dass der Shop als Ganzes performant ist und dass der Bestellvorgang flüssig von der Hand geht. Und: Ein zuverlässiger, freundlicher sowie kompetenter Support wird ebenfalls geschätzt – auch hier unterscheidet sich der B2B-Bereich kaum von seinem B2C-Pendant. (mw)
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