Start-up Xeebo

Fachkräfte und Unternehmen vernetzen

Fachkräfte und Unternehmen vernetzen

Artikel erschienen in IT Magazine 2019/07
Schliesslich wird der ganze Bewerbungsprozess via Xeebo abgewickelt. So können Unternehmen und Bewerber über die Plattform kommunizieren und Vorstellungstermine vereinbaren. Und der Bewerber hat dank Xeebo den Überblick über den gesamten Bewerbungsprozess. "Er sieht, bei welchem Arbeitgeber der Bewerbungsprozess auf welchem Stand ist", so Sandra Ineichen.

Ein weiteres Angebot für die Bewerber ist die Community auf Xeebo. Hier sollen sich Bewerber untereinander verknüpfen, Informationen teilen oder Ratschläge einholen. Zudem bietet Xeebo in Zusammenarbeit mit Dritten Kurse an, etwa für Personen, die seit Jahren kein Bewerbungsschreiben mehr gemacht haben.

Für die Arbeitgeber auf der anderen Seite stellt Xeebo derweil ein Portal dar, wo sie gebündelt an einem Ort aktiv potentiellen Mitarbeitern suchen und zudem auch Stelleninserate schalten können. Dabei berechnet Xeebo pro Inserat 10 Franken pro Tag. "Und für grössere Unternehmen bieten wir Slotpreise. Dabei können die Firmen eine gewisse Anzahl Inserate pro Jahr schalten zu einem fairen Preis", so Sandra Ineichen.

Zudem lässt sich Xeebo via Schnittstelle an alle HR-Tools in den Unternehmen anbinden und ein Xeebo-Button kann auf Firmenwebseiten platziert werden – als Variante, um mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten. "Wir versuchen mit Schnittstellen einfach alles anzubinden. Das heisst, wir publizieren Stellen im Internet, und nicht nur auf Xeebo, sondern auch auf Jobs.ch und Monster. Unsere Inserate verfügen dabei auch über einen Button, damit man sich über unser Portal bewerben kann", erklärt Roger Ineichen.

Mögliche Mitarbeiter sammeln

Besondere Beachtung verdient der Talentpool auf Xeebo – "das ist das grosse Plus, das uns ebenfalls von anderen Anbietern abhebt", ist Roger Ineichen überzeugt. Hat ein Arbeitgeber nur einen Job zu vergeben, aber zwei spannende Kandidaten, kann er denjenigen Kandidaten, der den Job schliesslich nicht bekommt, in seinen Talentpool tun. So bleiben das Unternehmen und die Person verbunden und falls zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere Stelle frei wird, kann die Firma wieder anfragen, ob der Kandidat Interesse hat. "Ein Bewerber, dem man auf normale Weg absagt, der bewirbt sich nicht zwei Monate später wieder bei derselben Firma. Mit dem Talentpool entfällt aber diese Hemmung und das Unternehmen bleibt mit fähigen, interessanten Fachkräften vernetzt", betont Ineichen. Man könne dabei auch von einem Rezyklieren der Bewerber sprechen. "Mitarbeiter sind das höchste Gut einer Firma, potentielle Mitarbeiter wirft man mit einer klassischen Absage aber einfach weg. Das wollen wir ändern."

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