Test Center – Microsoft Surface Studio, Laptop, Pro, Dial

Microsofts aktuelles Surface-Lineup im Test

Microsofts aktuelles Surface-Lineup im Test

Artikel erschienen in IT Magazine 2017/07
Hardware-mässig ist das Surface Studio nicht mit allerneuesten State-of-the-Art-Komponenten ausgestattet: Weder finden sich Intels aktuelle Core-i7-Prozessoren (verbaut werden Core-CPUs der sechsten Generation) noch wird bei der Nvidia-Grafikkarte auf Modelle der jüngsten Generation gesetzt. Exorbitant hingegen der Preis von rund 3500 Franken, für den man gerade einmal die Minimalkonfiguration erhält (siehe Kasten). Ein Speicherausbau kann übrigens nicht selber vorgenommen werden. Wie Apple verfolgt Microsoft hier die Strategie, dem Kunden lieber das nächstgrössere Modell zu verkaufen.

Wir hatten Gelegenheit, das Surface Studio in der High-End-Konfiguration mit 32 GB RAM und Core-i7-CPU zu testen. Angesichts der Ausstattung verwundert es denn auch kaum, dass sich auch anspruchsvolle Aufgaben, die viel Speicherbedarf und hohe Rechenleistung erfordern, anstandslos bewältigen liessen. Bei hoher CPU-Beanspruchungen fällt jedoch auf, dass der Sockel ausserordentlich heiss wird.
Sämtliche Anschlussbuchsen wie auch der Speicherkartenleser wurden auf die Rückseite der Box verbannt. Konkret finden sich vier USB-3.0-Anschlüsse, ein Mini-Display-Port, eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse sowie eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle. Schnelle USB-Type-C- oder Thunderbolt-Ports sucht man vergebens. Durch den Verzicht auf frontseitige Anschlüsse besteht somit keine Möglichkeit, weitere Geräte wie USB-Sticks ohne Verrenkungen anzuschliessen, was sich in der Praxis durchaus als Nachteil erweisen kann.

Als äusserst positiv kann hingegen die Anbindung der im Lieferumfang enthaltenen Peripheriegeräte bezeichnet werden, die allesamt auf Anhieb ohne Zutun des Users via Bluetooth mit dem Rechner kommunizieren (siehe Kasten). Neben Bluetooth 4.0 versteht sich Microsofts All-in-One zudem mit WLAN 802.11ac.

Das 28-Zoll-Display wirkt auf den ersten Blick imposant, und die Darstellung erfolgt gestochen scharf. Auch wenn die neuen Convertibles Surface Laptop und Surface Pro eine höhere Pixel-Dichte aufweisen, gibt es hier nichts auszusetzen. Wird das Display als konventioneller Monitor genutzt, überzeugt zudem die hohe Auflösung von 4500x3000 Pixeln. Vier grosszügig aufgezogene Programmfenster lassen sich so problemlos nebeneinander anordnen.

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