3D-Sicherheit

3D-Sicherheit

Artikel erschienen in IT Magazine 2017/06

Schweizer Geldgeber

Kurz entschlossen refokussierte One­visage seine Investorensuche auf Europa und beliess den Stammsitz in der Schweiz. Im Januar 2017 konnten mit Polytech Ventures und SICPA zwei vielversprechende Geldgeber gefunden werden. Zurzeit testet Onevisage seine Software in der Architektur verschiedener Unternehmen, unter anderem je einer der Top-5-Banken in der Schweiz und den USA. Dabei verfolgt das Unternehmen zwei verschiedene Ansätze: Client und Server. Im Client-Modus bleiben alle biometrischen Daten auf dem Gerät des Nutzers – die Software sendet lediglich ein verschlüsseltes Ja oder Nein. Im Server-Modus liegen alle Daten zentral beim Service-Provider, was etwas mehr Bandbreite braucht, aber auch mehr Verantwortung in die Hände des Dienstleisters legt, der diese Daten schützen muss. Dass Onevisage beide Varianten anbietet, hat schlussendlich aber regulatorische Gründe – je nach Land muss man eine andere Variante anbieten können.
Onevisage ist zudem gut positioniert, vom nächsten Evolutionsschritt bei Smartphones – der Einführung von 3D-Kameras – zu profitieren. So soll das iPhone 8 damit ausgestattet sein und auch Samsung hat entsprechende Verlautbarungen gemacht. "Schon mit 2D funktioniert unsere Lösung gut. 3D bringt aber weitere Vorteile", so Remillet. Zurzeit muss ein Kunde von sich initial ein kurzes Video machen, um sein Profil zu erstellen. Danach verifiziert er sich, indem er den Kopf dreht und dabei in die Kamera schaut. Das geht nur wenige Sekunden. Mit einem 3D-Foto wird es nicht nur instantan, sondern auch sicherer.
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