Display lädt Passanten ein

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Artikel erschienen in IT Magazine 2016/11

Spricht Kunden vor Ort an

In der Werbebranche spricht man bei dieser Art von Technologie von "out of home". Möglich werden so zusätzliche Verknüpfungen von online getrackten Interaktionen mit dem realen Menschen. "Natürlich nur mit deren Einverständnis", kommentiert Naef. So kann ein über Newsletter oder App angesprochener Konsument anhand seines Telefons identifiziert werden. "Händler können so noch detailliertere Informationen über ihre Kunden erhalten und diesen mit den richtigen Inputs dienen", so Naef.

Bleibt noch die Frage des Datenschutzes: "Wir speichern keine Bilder und die Analyse der Daten erfolgt am Bildschirm, nicht irgendwo in der Cloud", sagt Naef. Ausserdem steht für ihn nicht die Werbung im Zentrum der Technologie, sondern das Erlebnis für den Kunden. "Schon bald ruft Ihnen an der Bushaltestelle Brad Pitt zu, wann der Bus kommt, und Sie bedanken sich mit einem hochgestreckten Daumen", ist Naef überzeugt.
Das grösste Problem dürfte zurzeit die Unkenntnis der Branche über die Möglichkeiten einer solchen Technologie sein. So wollte Advertima initial eigentlich nur die Software bauen und an Dritte verkaufen. "Leider waren die Agenturen zunächst überfordert", so Naef. Deshalb baute das Start-up ein eigenes Content Creation Team auf und ging direkt auf die Kunden zu. "Das hat funktioniert. Jetzt gilt es, diese Ergebnisse Dritten in die Hand zu geben", kommentiert Naef.
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