Digitalisiert sich die Schweizer Landwirtschaft?

Digitalisiert sich die Schweizer Landwirtschaft?

10. April 2016 - Von Fridel Rickenbacher

Big Data, IoT, Roboter, Automatisierung und Drohnen: «Smart Farming» könnte und müsste Einzug halten in der Schweiz.
Artikel erschienen in IT Magazine 2016/04

Angebote in Aus- und Weiterbildung aufbauen


Entsprechend wird sich auch das Anforderungsprofil der Fachkräfte in der Landwirtschaft weiterentwickeln oder wandeln müssen, und dies nicht nur in Organisation und im Marketing, sondern auch im «Digitalen».
Seitens z.B. des Bauernverbandes und des Bunds würde Unterstützung in Form von Kursen angeboten. Bisher bestand im «Digitalen» aber noch kein akut nachgefragter Bedarf und es wird entsprechende weitere Impulsprogramme oder Angebote brauchen.
Ein erster Schritt hin zum «Smart Farming», so die Experten, könnte bereits die gezieltere technische und prozessmässige Vernetzung der Betriebe untereinander sein.

Ist «Smart Farming» in der Schweiz möglich?

Die Schweizer Landwirtschaftsbetriebe sind in Bezug auf Grösse, Betriebsart, Produkte, Höhenlage oder der Fragmentierung der Landflächen sehr unterschiedlich. Dies erschwert eine nachhaltige Modernisierung (neben der Optimierung von Administration und Effizienz durch Digitalisierung) mit standardisierten Lösungen.
Offenbar sind Betriebsgrösse und Betriebsstandort entscheidend, ob Robotisierung und Digitalisierung möglich sind und wie weitgehend. Aus diesem Grund ist die Industrialisierung der grossflächigen Landwirtschaft z.B. im grossen Nachbarkanton Deutschland (oder den USA) weit(er) vorangeschritten, z.B. bei der Getreideernte und der konsequenteren Nutzung von Daten und verfügbaren Systemen.
Zudem sind in der Schweiz (wie auch in der EU) einzelne gesetzlich noch offene Teilaspekte zu klären in Themen wie z.B. Pflanzenschutz, Drohneneinsatz und Flächennutzung.

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