«Smart Home 2030»: Blick in die Zukunft

«Smart Home 2030»: Blick in die Zukunft

Artikel erschienen in IT Magazine 2016/03
Ein einheitlicheres Bild zeigt die Einschätzung zur Wichtigkeit der Digitalisierung der Immobilienbranche in Zukunft. 61 Prozent der Architekten, 82 Prozent der Elektrotechniker, 73 Prozent der Immobilienhändler sowie 78 Prozent der Gebäudetechniker haben bei der Befragung durch das GDI angegeben, dass die Smart-Home-Thematik in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Augenscheinlich ist aber, dass immer noch 24 Prozent aller befragten Architekten das Thema Smart Home auch in Zukunft als unwichtig taxieren. Zum Vergleich: Bei den anderen Branchenvertretern bewegen sich die Werte der Personen, die das Thema als nicht relevant einstufen, im Bereich zwischen 6 (Elektroplaner) und 12 Prozent (Gebäudetechniker).
Branche ist vorsichtig gegenüber neuen Technologien
Darüber hinaus zeigen sich alle Befragten sehr zurückhaltend gegenüber neuen Technologien beim Hausbau. So sind gemäss GDI-Studie bloss 12 Prozent der Architekten, 9 Prozent der Elektrotechniker, 15 Prozent der Immobilienhändler und 11 Prozent der Gebäudetechniker überzeugt, dass in Zukunft die Bauarbeiten von vollautomatisierten Maschinen übernommen werden. Die Vorsicht der Branchen gegenüber neuen Technologien kommt durch die Ablehnung von Robotern und 3D-Druckern, die zukünftig auf dem Bau Arbeitsschritte oder ganze Arbeiten übernehmen sollen, deutlich zum Ausdruck. Laut Studie zeige dies zwar, dass die Digitalisierung diskutiert wird, die Branchenvertreter aber nicht mit einem bedeutenden Wandel rechnen. Einzig bei den Steuerungs- und Kontrollmechanismen im fertigen Bau sehen die befragten Studienteilnehmer Potential. Solche Mechanismen werden schon seit Jahrzehnten automatisiert und könnten dank der Digitalisierung noch einfacher miteinander vernetzt und automatisch gesteuert werden.

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