CIO-Interview: «Im Tourismus sind schnelle Lösungen gefragt»

CIO-Interview: «Im Tourismus sind schnelle Lösungen gefragt»

Artikel erschienen in IT Magazine 2016/03
Wie weit sind Sie in diesem Projekt?
Zum Start der Wintersaison im November 2015 haben wir den Sportpass-Teil in Betrieb genommen. Wir mussten die gesamte Zugangsinfrastruktur im Gebiet ersetzen, die Anwendung ablösen und die neuen Produktsortimente entsprechend abbilden. Wir haben 60 Kassen ausgewechselt, 60 Hotels mit neuem Drucker und neuer Software ausgerüstet. Dieses Jahr stehen die Module Bergbahnticketing und Güterabwicklung an und als Abschluss wird das Reservationsmodul abgelöst.

Gab es Schwierigkeiten bei der Systemumstellung?
Ich bin erstaunt, wie reibungslos es über die Bühne ging, aber ganz ohne Mängel geht es doch nie. Am ersten Tag gab es an den Kassenstandorten ein paar Bedienungsschwierigkeiten, weil das neue System nicht mehr ganz gleich ist wie das alte. Wir hatten die Mitarbeiter zwar geschult, aber ein neues System braucht trotzdem eine Angewöhnungszeit. Funktioniert hat sonst alles, die Gäste konnten wie gewohnt die Gates passieren und Sportpässe kaufen. Jetzt hoffen wir, dass es so erfreulich weitergeht.
Wer hat den Lead im Projekt?
Der Bereich Vertrieb entscheidet, was die Anwendung genau können soll. Externe Partner und wir agieren als Service-Partner.

Welche Projekte haben Sie noch auf dem Schirm?
Wir erneuern das Kundeninformationssystem. In Zukunft sollen alle Züge mit einem Bildschirm ausgestattet sein, der Abfahrts-, Ankunfts- und Anschlussinformationen anzeigt. Auf einem separaten Monitor wollen wir zudem Fremd- oder Eigenwerbung anzeigen können. Stationär an Bahnhöfen sollen Infostellen mit Vorlesefunktion und Infotaste anzeigen, wann welcher Zug fährt. Und wir überarbeiten unsere Webpräsenz, um passende Inhalte für verschiedene Märkte liefern zu können.

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