CIO-Interview: «Im Tourismus sind schnelle Lösungen gefragt»

CIO-Interview: «Im Tourismus sind schnelle Lösungen gefragt»

Artikel erschienen in IT Magazine 2016/03
Wie ist Ihre IT aufgestellt?
Zwei Leute betreuen rund 350 Clients und rund 65 Server vom Büro in Interlaken aus. Und in Zweilütschinen sind zwei Leute stationiert, die sich um das Netzwerk – also Glasfaserkabel, Kupferkabel, Router, Switches – kümmern sowie um den Telefonanlagebetrieb.

Sie sind also recht schlank aufgestellt…
Ja, mit insgesamt fünf Leuten können wir natürlich nicht alles machen. Für Anwendungen sind Applikationsverantwortliche zuständig: Zum Beispiel für unsere Finanzanwendung Abacus gibt es im Bereich Finanzen einen Applikationsverantwortlichen. Die Anwendung läuft zwar auf Serversystemen, die wir betreiben. Aber der Verantwortliche bestimmt, wann Updates anstehen oder ein neues Modul eingesetzt wird. Zusätzlich kümmert er sich um die Benutzer- und Berechtigungsverwaltung. Das Changemanagement stimmen wir gemeinsam ab.
Also sind die Applikationsverantwortlichen nicht Ihnen unterstellt?
Nein, aber fachlich arbeiten wir eng zusammen.

An welchen Projekten arbeiten Sie gerade?
Die Jungfraubahnen machen im Moment einen recht grossen Wandel durch. Wir bauen zum Beispiel ein neues Verkaufsvertriebssystem. Die Insellösungen, die wir heute haben, versuchen wir aktuell in einer Systemlandschaft mit einem einheitlichen Client zu realisieren. Damit soll es möglich werden, vom Sportpass über das Bergbahnticket, den Güterverkehr und die Reservation alles abzuwickeln, und zwar egal ob bei uns intern, in einem Hotel oder beim Tour-Anbieter. Gleichzeitig wollen wir über ein Platzreservationssystem jedem Kunden einen Sitzplatz anbieten können.

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Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
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