Test Center – Surface Book, Surface Pro 4 + Lumia 950

Drei Mal zwei in einem

Drei Mal zwei in einem

Artikel erschienen in IT Magazine 2016/01
Möglich macht diese Verwandlung ein von Microsoft selbst entwickeltes Scharnier, genannt Dynamic Fulcrum Hinge. Damit kann das Display stufenlos nach vorne und hinten geneigt werden – nicht ganz so weit wie dies mit dem Ständer (Kickstand) des Surface Pro 4 möglich ist, aber so weit wie das bei anderen Notebooks üblich ist. In geöffnetem Zustand wackelt das Display allerdings ein bisschen, kein Wunder bei über 700 Gramm. Wenn man sich bewegt, sollte man das Gerät darum vorsichtshalber schliessen. Ein Magnet hält dann beide Teile zusammen, leider jedoch ein bisschen zu gut. Das Öffnen des Notebooks wird somit zur Herausforderung und will geübt sein.
Leider lässt sich das Surface Book wegen dem Dynamic Fulcrum Hinge nicht komplett schliessen. Es bleibt ein bis zu ein Zentimeter grosser Spalt zwischen Tastatur und Display. Staub und Schmutz oder sogar Gegenstände können so beim Transport in einer Tasche einfach ins Gerät gelangen und für Kratzer auf dem Display sorgen oder die Tastatur beschädigen.
Die Tastatur ist Microsoft übrigens sehr gut gelungen und eines der wichtigsten Kaufargumente überhaupt. Sie ist sehr leise und verfügt über einen angenehmen Druckpunkt. Auch das Glas-Trackpad ist hervorragend und kann mit dem eines Macbooks, von dem sich Microsoft vermutlich inspirieren liess, mithalten. Mit im Lieferumfang enthalten ist ausserdem die neueste Version des Surface Pen, also ein weiteres Eingabegerät.

Viel Leistung, wenig Lärm, Pixel zuhauf


Mit dem Surface Book will Microsoft, wie auch Apple mit dem neuen iPad Pro, insbesondere Designer, Architekten und Ingenieure ansprechen. Zumindest hat man an einer Präsentation zum Launch des Gerätes in der Schweiz diese Anwendungsbereiche in den Vordergrund gerückt. Genügend Power bietet das Notebook dank den verbauten Prozessoren und der dedizierten Grafik für solche Anwender definitiv. Zudem gibt es hierzulande momentan bis zu 16 GB RAM und eine bis zu 512 GB grosse interne SSD, während in den USA sogar ein Modell mit einer 1-TB-SSD verkauft wird.
Trotz dieser leistungsfähigen Komponenten arbeitete unser Testgerät, übrigens noch ein Import-Modell von Digitec, sehr leise. Erst wenn es so richtig gefordert wurde, beispielsweise bei der Stapelverarbeitung von Fotos oder beim Gamen, sprangen die Lüfter an. Durch Lüftungsschlitze rund um das Clipboard und einen weiteren unten im Tastatur-Teil wird die Wärme abgeführt. Heiss, oder besser gesagt warm wurde das Surface Book trotzdem, aber nur das Clipboard. Dem Arbeiten auf dem Schoss, selbst unter Volllast, steht dahingehend also nichts im Weg.

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