Bezahl-Link statt Webshop

Bezahl-Link statt Webshop

Artikel erschienen in IT Magazine 2015/07
Streng genommen braucht man für den Zahlungsempfang nicht einmal eine Website. Es reicht ein PDF mit dem Payrexx-Link. Praktisch ist das beispielsweise für Vereine. Hier kommt die Jahresrechnung per E-Mail. Im Link enthalten sind Parameter wie Währung und Betrag. Das Mitglied wählt nur noch die Zahlungsmethode. Im Gegensatz zu gängigen Billing-Systemen müssen also keine individuellen Rechnungen mehr verschickt werden. Der Link kann sogar soweit personalisiert werden, dass persönliche Daten wie Name und Adresse bereits integriert sind. Spannend ist das auch für Wohltätigkeitsorganisationen. Für einzelne Kampagnen ist nur noch ein Link nötig, der auch über Social Media geteilt werden kann.

Ein neuer Markt?

Payrexx positioniert sich damit in einem möglicherweise völlig neuen Markt. Denn bislang waren für Verkäufe Shops notwendig, auch wenn nur ein einziger Artikel verkauft wurde – ein Warenkorb also unnötig war. Dass Payrexx damit wohl ein Kundenbedürfnis anspricht, zeigt der Umstand, dass das Unternehmen nach etwa einem Jahr bereits 1000 Kunden an Bord haben soll. Geholfen hat hier auch eine Kooperation mit Postfinance. Durch diese war Payrexx-Gründer Ivan Schmid zudem auf die Lücke im Markt aufmerksam geworden. «Bei Postfinance klagte man darüber, dass das Onboarding für neue Kunden häufig zu lang ging», erzählt er. «So kamen wir auf die Idee, eine Standard-Lösung anzubieten.»

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